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Franz Janschitz ist "top" im Export
Der 59-jährige Franz Janschitz, "Top-Exporteur 2012", ist auf Agrar- und Verkehrstechnik spezialisiert und exportiert weltweit.

Foto © KLZ/TraussnigMit Milchzentrifugen und LED-Leuchten ist Franz Janschitz weltweit ausgezeichnet im Geschäft
Franz Janschitz (59) wurde 1972 ins kalte Wasser geworfen. Da war der Althofener gerade mal 18 Jahre alt und musste nach dem Tod seines Vaters von heute auf morgen in den Familienbetrieb einsteigen - damals ein Großhandelsunternehmen für landwirtschaftliche Produkte. 20 Jahre später wollte Janschitz dann etwas Neues machen und hat eine Marktnische für sich entdeckt. Seither liefert er Milchzentrifugen, Buttermaschinen und andere Geräte zur Weiterverarbeitung und Veredelung von Milch an Klein- und Mittelbetriebe auf der ganzen Welt.
"Wir haben unsere Produkte schon in nahezu 100 Staaten exportiert und zählen weltweit zu den zwei Top-Unternehmen in diesem Bereich", erzählt Janschitz stolz. Und "top" ist auch der Ehrenpreis, der ihm im Rahmen der Exporttage der Wirtschaftskammer Österreich verliehen wurde. Das Althofener Unternehmen, das 15 Mitarbeiter beschäftigt, darf sich jetzt "Top-Exporteur 2012" nennen. "Die große Anerkennung, die wir neben Flaggschiffen der österreichischen Industrie wie den Treibachern und Wietersdorfern erhalten haben, macht uns stolz und ist ein Ansporn, den begonnenen Weg konsequent weiterzugehen", sagt Janschitz.
Söhne sind dabei
Auf diesem Weg ist er nicht alleine. Sein Sohn Jürgen arbeitet bereits seit einigen Jahren im elterlichen Betrieb und der Jüngere, Sebastian, wird nach Abschluss des Wirtschaftsstudiums ebenfalls einsteigen.
Zu tun gibt es mittlerweile mehr als genug. Denn vor fünf Jahren hat die Janschitz GmbH eine weitere Marktnische, diesmal im Verkehrsbereich, entdeckt: LED-Leuchten für Anzeigetafeln, die unter anderem auf Autobahnen zum Einsatz kommen. "In Österreich beliefern wir seit Jahren exklusiv die Asfinag und in Slowenien haben wir gerade eine Ausschreibung gewonnen", erzählt Janschitz. Selbstverständlich wird auch in andere Länder exportiert - vor allem in die Schweiz und nach Skandinavien.
Die Konsequenz der weltweiten Exporte: Janschitz sitzt mehrmals im Jahr im Flieger. Im Herbst etwa geht es wieder auf eine landwirtschaftliche Messe in die USA. Und ein neuer Markt mit Potenzial, den er ins Auge gefasst hat, ist Russland. Freizeit bleibt da nicht so viel.
Aber wenn doch, dann verbringt Janschitz sie auf der Alm - wenn er nicht gerade in den Wörthersee springt.








