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    Zuletzt aktualisiert: 10.04.2012 um 19:05 UhrKommentare

    Sie bringen Kleine ins Labor

    Zwei Pädagoginnen begeistern Volksschüler für Naturwissenschaften. Am Mittwoch werden sie in Wien dafür ausgezeichnet.

    Mit einfachen Mitteln demonstrieren Elisabeth Vankat (links) und Andrea Kenda physikalische Gesetze

    Foto © KLZ/TraussnigMit einfachen Mitteln demonstrieren Elisabeth Vankat (links) und Andrea Kenda physikalische Gesetze

    Die beiden Volksschullehrerinnen Andrea Kenda (47) und Elisabeth Vankat (42) aus Klagenfurt werden am Mittwoch in Wien mit dem Preis der chemischen Industrie ausgezeichnet. Sie haben an der Theodor-Körner-Schule in Klagenfurt Labors eingerichtet, die schon Volksschüler an die Naturwissenschaften Physik und Chemie heranführen sollen. Die heimische Industrie hat großen Bedarf an Naturwissenschaftlern, allerdings fehlt der Nachwuchs. Deshalb wurde das "Fibonacci-Projekt" ins Leben gerufen, das Kindergartenkinder und Volksschüler mit diesen Wissenschaften vertraut machen soll. Vankat und Kenda haben das in beispielgebender Weise gelöst und erhalten am Mittwoch dafür den Preis der Firma BASF.

    Andrea Kenda: "Wir haben an unserer Schule ein Labor eingerichtet, das auch von den anderen Lehrerinnen benützt werden kann. Dort kann beispielsweise die Oberflächenspannung von Wasser gemessen oder der Kohlenwasserstoff in der Atemluft nachgewiesen werden." Die Schüler sind begeistert. Vankat: "Meine Schüler bringen mir immer wieder Fundstücke und wollen wissen, wie sie funktionieren oder wie sie zusammengesetzt sind." Schüler, die den naturwissenschaftlichen Unterricht genossen haben, wünschen sich zum Geburtstag keine Playstation mehr, sondern einen Chemiekoffer.

    Darin sehen die beiden engagierten Lehrerinnen ihren größten Erfolg - besonders die gebürtige Kitzbühelerin Kenda, der der Chemieunterricht während ihrer schulischen Ausbildung "richtig vermiest" worden ist. Sie hofft, dass es ihre Schüler in dieser Beiziehung besser haben.

    Beide Pädagoginnen sind zweifache Mütter und halten sich in der Freizeit mit sportlicher Betätigung fit. Schwimmen, Skitouren und Radfahren nennen beide als Hobbys, Kenda ist obendrein häufig am Golfplatz zu finden. Sie ist "spät berufene" Lehrerin. Weil sie ihr erster Job als Rechtsanwaltssekretärin nicht ausfüllte, hat sie im Alter von 29 Jahren mit der neuen Ausbildung begonnen.

    ROBERT BENEDIKT

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