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    Zuletzt aktualisiert: 19.03.2012 um 20:16 UhrKommentare

    Für ihn gibt seine Pfarre 100 Prozent

    Obmann Herbert Kerschbaumer (54) freut sich über eine Wahlbeteiligung von 100 Prozent bei der Gaisberger Pfarrgemeinderatswahl.

    Herbert Kerschbaumer

    Foto © KK/PrivatHerbert Kerschbaumer

    Etwas, wovon Politiker ebenso nur träumen können wie große Stadtpfarren in Kärnten, schaffte die kleine Pfarre Gaisberg bei Friesach am Sonntag bei den Pfarrgemeinderatswahlen: eine Wahlbeteiligung von 100 Prozent - und das schon zum zweiten Mal. Das ist in ganz Kärnten einzigartig.

    Möglich sei das nur durch den persönlichen Kontakt zu sämtlichen Katholiken der Pfarre, sagt der Gaisberger Pfarrgemeinderatsobmann Herbert Kerschbaumer (54), der in seiner Funktion heuer bestätigt wurde: "Man muss mit jedem reden können, dann kann man jedes Problem lösen." 95 Gaisberger waren wahlberechtigt. Um sie alle zur Wahl zu bringen, gaben Kerschbaumer und sein Team jeden einzelnen Stimmzettel persönlich ab und baten um Teilnahme. "Wir hatten zwölf Kandidaten. Das heißt, von zwei Dritteln aller Haushalte steht mindestens einer auf der Liste. Dadurch ist die Akzeptanz hoch." Aber auch alle anderen erklären sich immer gerne bereit mitzutun, wenn in der Pfarre Hilfe benötigt werde, so der Obmann: "Wir machen eigentlich alles ehrenamtlich, ob Friedhofspflege oder Renovierungen in der Kirche."

    Erst vor Kurzem hat man den Innenraum und die Sakristei der Kirche renoviert, sehr viel wurde in Eigenregie gemacht. "Das hat aber 70.000 Euro gekostet, das geht natürlich nicht mehr ohne Hilfe von Diözese, Land, Denkmalamt und Pfarre", sagt der Nebenerwerbslandwirt und Bankangestellte. Mehr Jugend in der Pfarre würde sich Kerschbaumer, der in einer Lebensgemeinschaft lebt und einen 15 Jahre alten Sohn hat, wünschen - wobei er mit dem Altersschnitt von 50 Jahren im Pfarrgemeinderat grundsätzlich zufrieden ist.

    Trotz des Wahlerfolgs ist man auch in Gaisberg nicht gegen einen Rückgang an Gottesdienstbesuchern gefeit. "Da bei uns viele Menschen auspendeln, gehen einmal mehr, einmal weniger Leute in die Messe", sagt Kerschbaumer, der sich umso mehr über die große Unterstützung freut: "Das ist ein Zeichen der Anerkennung unserer Arbeit."

    KARIN HAUTZENBERGER

    Foto

    Foto © Wikipedia

    Bild vergrößernDie Kirche Gaisberg wurde mithilfe des Pfarrgemeinderates teilweise restauriert Foto © Wikipedia

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