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Weltreisender in Sachen Akkordeon
Der Lavanttaler Klaus Paier (45) bekam in Moskau als erster Österreicher den "Silver Disc"-Preis.
Als erster Österreicher durfte Klaus Paier in Moskau den "Silver Disc"-Preis in Empfang nehmen. Seit 1995 wird die Auszeichnung für besondere Verdienste rund um das Akkordeon verliehen, für Paier selbst kam er "sehr überraschend".
Die Liebe zur Musik liegt bei dem 1966 im Lavanttal geborenen Paier in der Familie, der Vater spielte Akkorden, die Schwestern Klavier und Querflöte. Der Weg zur Musik begann in der Musikschule, am Akkordeon faszinierte Paier die Möglichkeit, "etwas anderes als die typische Volksmusik zu machen". Von seinem Lehrer unterstützt komponierte er bereits mit zwölf Jahren erste eigene Stücke. Bereits in diesem Alter war ihm klar, dass die Musik seine Zukunft ist.
Deshalb schrieb er sich nach der Schulzeit für ein Akkordeonstudium am Konservatorium Klagenfurt ein. Dort studierte er auch Komposition und Jazz. Dieser begleitet neben klassischer Musik und argentinischem Tango sein Schaffen, das ihn von Spanien über Israel und Kanada bis nach Ägypten führte.
Für Paier, der in St. Stefan im Lavanttal wohnt, gehört das Reisen neben der Musik zu seinen großen Leidenschaften. Auf feste Ziele für die Zukunft möchte er sich nicht festlegen. "Ich möchte weiter das machen, was mir so viel Freude bereitet, der Weg selbst ist dabei das Wichtigste." Im Mai führt ihn dieser Weg wieder ins Studio, um dort gemeinsam mit der Cellistin Asja Valcic eine neue CD aufzunehmen, die voraussichtlich im Herbst erscheint.









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