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Zuletzt aktualisiert: 25.08.2011 um 19:57 UhrKommentare

Wasser ist sein Element

Der 55-jährige Ferdinand Macek suchte und fand in Kärnten "Das Heilwasser für den Großvezier". Auch sonst zieht es den Filmregisseur zum Wasser.

Naturfreund, immer unterwegs mit der Kamera und vielen Filmideen: Ferdinand Macek

Foto © Best MediaNaturfreund, immer unterwegs mit der Kamera und vielen Filmideen: Ferdinand Macek

Untertauchen gehört für Ferdinand Macek zum Beruf. Der "waschechte" Klagenfurter mit familiären Wurzeln in Böhmen (der Haken im Namen ging im Lauf dieser Evolution verloren) war einer der Ersten, der bei PADI International die Ausbildung zum Film- und Foto-Masterinstructor für Aufnahmen unter Wasser absolvierte. Stunts (etwa: wie befreit man sich aus einem gesunkenen Fahrzeug), Dreharbeiten im Kanalsystem unter Budapest oder in abgesoffenen Bergwerken kommen ihm "gar nicht gefährlich vor".

Macek, dessen Frau Irmtraud Chefin der Produktionsfirma Best Media ist, sieht sich als "Spezialist für Dokumentationen". Dass ihm bei seiner Vierbergelauf-Doku ein rechter Recke als Protagonist unterkam, würde ihm "nicht noch einmal passieren", beteuert der 55-Jährige.

"Heilwasser für den Großvezier"

Für seine aktuelle Doku, die ihn zu den schönsten Kärntner Wasserstellen führte, hat er eine Legende ausgebeutet, die ihm der frühere ORF-Ostexperte Malte Olschewsky erzählt hat: Ein Großwesir erfährt die Linderung eines Leidens im Donaudelta und hofft auf Heilung an den Quellen. Maceks Film "Heilwasser für den Großvezier" steigt an der Drau ein, wo eine nostalgische Reise mit Dampflok, Floß und Pferdekutsche durch Kärnten beginnt. Mit dabei sind Boxeuropameister Joe Tiger Pachler und ORF-Legende Sigi Bergmann. "Ich habe beim Projekt so viele liebe Leute kennengelernt", schwärmt er von der Unterstützung der Bevölkerung für das "Heilwasser", das er am liebsten als Ö-Bild im ORF sehen würde.

Zu seinen Hobbys - die Natur genießen, Wandern und Reiten - kommt der dreifache Vater selten. Dafür ist er "jedes Jahr mindestens zweimal in Los Angeles". Clint Eastwood ist sein Vorbild, und einmal, schwört Macek, "spreche ich Kevin Costner an". Der wäre die Idealbesetzung für seinen Film über den "Weg der Tränen" und die verlustreiche Deportation der Cherokee-Indianer in den USA.

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