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Zuletzt aktualisiert: 13.03.2011 um 19:00 UhrKommentare

Ein Professor auf den Spuren eines Genies

Roland Adunka (71) wurde in Wien der Berufstitel "Professor" verliehen. Damit wird sein Engagement rund um das Carl- Auer-von-Welsbach-Museum gewürdigt.

Foto © Hirschl

Das Carl-Auer-von-Welsbach-Museum des weltberühmten Entdeckers, Erfinders und Unternehmers in Althofens Altstadt ist unzertrennbar mit der Person Roland Adunka verbunden. Der 71-Jährige leitet mit viel Leidenschaft das seit 1998 bestehende Museum. Für seine Verdienste rund um Carl Freiherr Auer von Welsbach (1858-1929) und das Museum bekam er im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur in Wien den Berufstitel "Professor" überreicht.

Weltweite Suche

"Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, die auch hilfreich für meine weiteren Arbeiten sein wird. Denn ich suche weiter weltweit nach Unterlagen über dieses Universalgenie", sagt Adunka. Erste Gespräche, ein Museum an der Hauptwirkungsstätte Auer von Welsbachs einzurichten, gab es bereits 1996. Seit damals sammelt und recherchiert Adunka ununterbrochen. Zahlreiche Originalstücke des Forschers sind bis dato auf 240 Quadratmetern zu bestaunen - von der ersten Metallfaden-Glühlampe, den ersten Feuerzeugen und Zündsteinen, über Dokumente, einem Laboratorium, bis zu einer Bibliothek. Um die Experimente Welsbachs nachvollziehen zu können, hat Adunka diese selbst ausprobiert. "Alles ist von wissenschaftlich hohem Wert", so der zweifache Familienvater.

Ehefrau als Unterstützerin

Den Großteil seiner Zeit verbringt er im Museum (www.althofen.at), oft unterstützt von seiner Ehefrau Irmgard. Adunka arbeitete sein gesamtes Berufsleben bei der Treibacher Industrie AG, 1898 von Auer von Welsbach als "Elektrotechnische und Chemische Versuchsanstalt" gegründet. Nach der Lehre 1954 zum Chemielaboranten war er in der Forschung und dann als Betriebsleiter für den Bereich "Zündsteine" tätig. Fotografieren und das Museum zählen zu seinen Hobbys. Er wirkt auch bei Büchern und Zeitungsartikeln über Auer von Welsbach mit. In Zukunft möchte Adunka das Museum weiter ausbauen.

HARALD HIRSCHL

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