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    Zuletzt aktualisiert: 06.02.2011 um 20:16 UhrKommentare

    Feuerwehrmänner am PC machen Patienten Beine

    Jürgen Jerolitsch-Binder (25) und Markus Prasser (25) verbessern den Alltag von Lymphpatienten durch ihre Erfindung.

    Während ihrer gemeinsamen FH-Abschlussarbeit wurden Jürgen Jerolitsch-Binder und Markus Prasser (v. l.) gute Freunde

    Foto © KLZ/TraussnigWährend ihrer gemeinsamen FH-Abschlussarbeit wurden Jürgen Jerolitsch-Binder und Markus Prasser (v. l.) gute Freunde

    Mit Lymphpatienten haben die beiden eigentlich keine Berührungsängste. Und dennoch haben Markus Prasser und Jürgen Jerolitsch-Binder ein System entwickelt, das Lymphkranken unangenehme Berührungen ersparen soll.

    Die Studenten haben im Rahmen ihrer Abschlussarbeit an der FH Kärnten ein berührungsloses Messverfahren für Lymphkranke ausgearbeitet. Das funktioniert ausschließlich mit Bilddaten, das mühsame und teilweise schmerzhaft händische Abmessen der erkrankten Beine fällt damit weg. So kann der Krankheitsverlauf schnell und günstig mitverfolgt werden. Dieses Forschungsprojekt wird vom Lymphkompetenzzentrum des LKH Wolfsberg unterstützt.

    Ein Jahr lang haben Prasser und Jerolitsch an dem Messsystem gearbeitet. "Wir haben eine neue Software geschrieben und die Messstation selbst gebaut", so die Studenten der medizinischen Informationstechnik.

    Die beiden sind mit dem Computer aufgewachsen. Nicht nur die hohe Technikaffinität verbindet den Ebenthaler mit seinem Kollegen aus Kappel am Krappfeld. Während der gemeinsamen Arbeit entstand eine Freundschaft. "Wir sind zum Beispiel begeisterte Geo-cacher", sagt Prasser. Dieser moderne Orientierungslauf bedient ihr Bedürfnis nach geistiger Herausforderung und Bewegung in freier Natur. "Man kommt dabei an Plätze, die man normalerweise gar nicht finden würde", so Jerolitsch-Binder.

    In ihren Familien sind die beiden als "Computerfeuerwehr" bekannt, die immer ausrücken muss, wenn was nicht funktioniert. Zum Beruf möchten sie den digitalen Löschdienst aber nicht machen, ihnen schwebt eher eine Karriere im Bereich von medizinischer Bildverarbeitung vor. Bei der Jobsuche dürfte nichts mehr schiefgehen, wenn sie das Erfolgsrezept aus dem Abschlussprojekt weiterverfolgen: "Wir haben uns immer gegenseitig motiviert."

    JOSEF PUSCHITZ

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