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Erfolgreich auf dem Ökoweg
Markus Klaura (47) wurde in Wels mit dem Energy-Globe-Award 2010 ausgezeichnet. Der Architekt und 14-fache Onkel ist ein Verfechter ökologischer Bauweisen.

Foto © KK/OsangerEr spricht die Sprache der Ökologie: Markus Klaura
Die in den 1960er-Jahren erbaute Volksschule Sörg in der Gemeinde Liebenfels galt als Dreckschleuder. Im Rahmen einer Sanierung reduzierte ein Expertenteam um Markus Klaura den Heizwärmebedarf der Schule von 200 Kilowattstunden pro Quadratmeter auf zehn Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr. Mit der Umstellung von Ölheizung auf eine Wärmepumpe erreichten die Bauherren zudem eine Reduktion der Kohlendioxidemission. Dafür bekamen sie jetzt den österreichischen Energy-Globe-Award in Wels verliehen.
"Mir ist bei meinen Planungen Nachhaltigkeit extrem wichtig. Ich fordere von mir selbst ein, mit Ressourcen vorsichtig umzugehen", sagt der Klagenfurter, der in der Kärntner Architektenszene als Verfechter ökologischer Grundsätze gilt. "60 Prozent der Bauleistung unseres Büros wird mit Holz abgedeckt", sagt Klaura, der in Dietmar Kaden und Erich Laure kongeniale Partner hat. "In Sörg war auch der Haustechnikplaner Dietmar Kraus mit an Bord", teilt der gebürtige Eisenkappler den Erfolg gerne.
Der Energy-Globe-Award gilt als der weltweit renommierteste Umweltpreis und wird seit 1999 verliehen. Der 47-Jährige wurde in der Kategorie Erde ausgezeichnet. Weitere Kategorien sind: Feuer, Wasser, Luft und Jugend. "Nicht nur die Auszeichnung, auch die durch den Umbau erzielte Energieeinsparung rückt das Sörger Schulsanierungsprogramm in den Fokus verantwortlicher Verwalter öffentlicher Bauten", ist er überzeugt.
Klaura ist mit Gabriele, einer in Wien unterrichtenden Lehrerin, verheiratet und kinderlos: "Aber dafür habe ich 14 Nichten und Neffen", sagt der Liebhaber humorvoller Literatur und Jazz-Musik lachend, "und einen Hund."








