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Er lässt die Wiese rocken
Charly Falke (35) gibt jungen Bands in seinem Zelt "Rock die Wiese" eine Bühne. Heute wird der 617. Bleiburger Wiesenmarkt offiziell eröffnet.

Foto © WeichselbraunSein Mountainbike und seine Gitarre sind Charly Falkes liebste Spielzeuge
Zu Beginn wurde das etwas andere Musikzelt auf dem Bleiburger Wiesenmarkt nur das Kabelbinderzelt genannt. Heute sind zwar die Leitungen im Zelt "Rock die Wiese" sorgfältig verlegt, doch das Motto ist dasselbe: musikalische und ethische Grenzen überwinden. Seit sieben Jahren organisiert Charly Falke mit 35 Mitgliedern des Vereins "Break the Border" das rockige Spektakel.
Falke ist ein Fan des traditionellen Festes. "Die alten Buden gefallen mir. Außerdem haben Krapfen und Kaffee mit Schnaps schon was für sich", sagt der 35-Jährige und glaubt sich zu erinnern, dass er sich das erste Mal auf dem Wiesenmarkt in ein hübsches Mädchen "verschaut" hatte.
Heuer treten in seinem Zelt an den vier Tagen 20 Bands auf. Dabei reicht die musikalische Palette von Rock über Punk und Reggae bis hin zu Blues. "Bei uns haben junge Bands eine Bühne", sagt der ehemalige Maschinenschlosser, der sich zum Fitnesstrainer ausbilden lässt. "Am Sonntag spielen nur Bleiburger Bands." Und da ist das Publikum nicht hauptsächlich nur jung - ältere Groupies wie Mama, Papa und Großeltern rocken mit.
Auch Falke hat vor Jahren mit seiner damaligen Band "Final Exit" auf dem Wiesenmarkt gespielt - allerdings wurde ihnen der Stecker gezogen. "Wir spielten wohl zu harten Rock." Heute ist der Naturliebhaber ruhiger geworden. "Mit ,Sonderschicht' spiele ich deutschen Rock mit Streichelementen", erzählt der Bleiburger, der als Kind Trompeten- und Klavierunterricht nahm.
Das Mountainbiken ist eine weitere Leidenschaft des 35-Jährigen. Korsika, Slowenien, Sardinien und Griechenland hat er so "hautnah erlebt".








