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Ein Mann mit Durchblick
Claudio Spick (23), Medizinstudent, ist Jungforscher der Brustmagnetresonanz und der jüngste Referent des europäischen Radiologenkongresses in Wien.

Foto © KKClaudio Spick
Bis zum Montag nächster Woche tauschen 18.000 Mediziner aus aller Welt beim europäischen Radiologenkongress in Wien ihre Forschungsergebnisse aus. Der jüngste Referent in der Geschichte der Großveranstaltung ist 23 Jahre alt, heißt Claudio Spick und stammt aus Klagenfurt. Er hat noch nicht einmal sein Medizinstudium vollendet und gilt als Newcomer in der Forschung. Thema seines Fachvortrages ist die Fehlerquote bei Brustmagnetresonanz-Untersuchungen von Brustkrebs-Patientinnen.
Ab nach Amerika
"Schon zu Beginn des Studiums war ich interessiert, in den Menschen hineinzuschauen", erklärt Spick seine Vorliebe für die Radiologie. Sein Mentor, Dozent Dieter Szolar am Diagnostikum Graz Süd West, hat das gefördert. Ein Meilenstein in seiner Ausbildung war ein Aufenthalt in den USA: Im Rahmen einer "Research Rotation" konnte er sich sechs Monate an einschlägigen Forschungen der University of California in Los Angeles beteiligen. Dort sind die finanziellen und technischen Möglichkeiten größer als in Österreich. Deshalb möchte Spick nach Abschluss seines Studiums - "im Spätsommer" - wieder in die USA. Die Heimat für immer zu verlassen, ist aber nicht geplant: "Als Radiologe möchte ich mich in Österreich niederlassen."
Sport ist für den 23-Jährigen wichtig. Vor wenigen Jahren hat er in der Bundesliga Basketball gespielt. Den Sport übt er heute nur noch als Freizeit-Vergnügen aus. Sein Konto besserte Spick in den Ferien als Schilehrer in Bad Kleinkirchheim auf. Das war in den heurigen Semesterferien nicht mehr möglich. Da stand die Vorbereitung für den Vortrag beim Radiologenkongress auf der Agenda. Spick ist sogar ein Beitrag im Kongress-Journal gewidmet, das am Sonntag erscheint. Einen 23-jährigen Fachreferenten hat man eben nicht alle Tage.









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