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    Zuletzt aktualisiert: 31.01.2010 um 18:42 UhrKommentare

    Er widmet sein Leben den toten Tieren

    Hans Meynberg (65) betreut ehrenamtlich den ersten Alpe Adria Tierfriedhof in Klagenfurt, der jetzt in aller Stille zehn Jahre alt wurde.

    Der Klagenfurter Hans Meynberg hat ein Herz für die verstorbenen Vierbeiner

    Foto © SchildDer Klagenfurter Hans Meynberg hat ein Herz für die verstorbenen Vierbeiner

    In aller Stille, so wie es sich wohl für einen Friedhof gehört, ließ Hans Meynberg das zehnjährige Bestehen des ersten Alpe Adria Tierfriedhofs vorüberziehen. Im Jahr 1999 beerdigte der 65-Jährige das erste Tier auf dem für Kärnten einmaligen Tierfriedhof hinter dem Klagenfurter Tierschutzhaus, um dessen Verwirklichung der mittlerweile verstorbene Tierschutzpräsident Siegfried Krebitz zehn Jahre lang gekämpft hatte.

    Meynberg, der bis zu seiner Pensionierung im Tierschutzhaus als Tierpfleger arbeitete, hat sein Leben dem Tierfriedhof verschrieben. "In der Früh drehe ich eine Runde, um zu schauen, ob alles passt. Ich bin den ganzen Tag hier, bis zum Einbruch der Dunkelheit", sagt Meynberg.

    Idyllischer Waldfriedhof

    Im Sommer muss er täglich zwei Stunden gießen. Denn dann blüht die Hundertschaft von Pflanzen, die der zweifache Großvater in einem Jahrzehnt auf dem idyllischen Waldfriedhof gesetzt hat. Ein Mal pro Woche wird gemäht. "Jeden Cent, den ich für die Beerdigungen bekomme, stecke ich in den Friedhof", sagt Meynberg, der selbst zwei seiner Katzen und den Kater seines Sohnes Alfred, "Ikarus", hier begraben musste. Meynberg sieht viele Menschen weinen, wenn sie ihre geliebten Vierbeiner auf dem letzten Weg begleiten. "Es ist ein Trost für die Hinterbliebenen, dass ihr Begleiter einen schönen Platz hat", so Meynberg, der mit Gattin Gisela in Klagenfurt lebt.

    Über etwas möchte der ehrenamtliche Betreuer des Tierfriedhofs, der im Tierschutzverein integriert ist, mit seiner Frau noch sprechen: "Ich möchte hier begraben werden, in einer Urne." Er hofft, dass sich bis dahin eine gesetzliche Regelung gefunden hat, die seinen letzten Wunsch ermöglicht. "In Deutschland und Österreich gibt es bereits Naturbestattungen unter Bäumen. Es wird Zeit, dass Kärnten so etwas auch erlaubt", sagt Meynberg.

    STEPHAN SCHILD

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