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Rekordhalter in luftigen Höhen
Stefan Walcher (29) beklebte im arabischen Staat Qatar eine Glasfassade in Windeseile.
In schwindelerregenden 120 Metern Höhe harrte Stefan Walcher 16 Stunden am Stück aus. Er beklebte die Glasfassade der "Commercial Bank of Doha" in Qatar für eine Lichtinstallation am Nationalfeiertag des Staates am Persischen Golf.
Das alleine ist noch nichts Besonderes: Doch die Glasfassade ist größer als ein Eishockey-Feld - sie misst 2100 Quadratmeter. Und so schnell wie Walcher und seine Kollegen Bernd Stromberger und Johanna Knappinger hat bis heute noch niemand eine Fläche mit rund zwei Tonnen Folie bedeckt. "Wir haben einen Weltrekord aufgestellt", sagt der 29-Jährige, der als Werbetechniker mit den beiden Kollegen bei der St. Veiter Firma Context arbeitet. "Zeit für lange Pausen blieb uns nicht. Auf dem Dach des Gebäudes haben wir kurz verschnauft und was gegessen."
Eine Stadtbesichtigung stand aufgrund des eng bemessenen Zeitplans natürlich nicht auf dem Programm. "Aber aus der Höhe hatte ich einen tollen Ausblick", sagt Walcher, der in Zammelsberg im Gurktal lebt und für seine Firma auch in Ungarn, Tschechien, der Schweiz und Österreich unterwegs ist. "Höhenangst darf man bei mehr als 100 Metern über dem Erdboden nicht haben", erzählt Walcher. "Zu Beginn hab' ich schon gekämpft. Erst recht weil es so windig war und es regnete. Da bin ich mir in der Gondel wie in einer Schaukel vorgekommen." Die Luftfeuchtigkeit in der arabischen Hauptstadt Doha war so hoch, dass der 29-Jährige seinen Werkzeugen beim Rosten zusehen konnte.
Auch in seiner Freizeit ist Walcher gerne in luftigen Höhen unterwegs: Zum Entspannen geht's mit Freundin Katharina zum Wandern in die Berge. Sonst gestaltet der Zammelberger die Werbeauftritte des heimischen Sportvereins oder greift seinen Freunden bei grafischen Gestaltungen unter die Arme.








