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Der Schmied des Glücks
Manfred Krammer (54) aus Grafenstein liefert als Hufschmied für den heutigen Silvesterabend die begehrten metallenen Glücksbringer.

Foto © Koscher
Für die meisten Reitbegeisterten liegt das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde. Manfred Krammer aber hat sein Glück an ihren Hufen entdeckt. Der Hufschmied aus Grafenstein ist seit 30 Jahren im Geschäft und heute - zu Silvester - ein begehrter Lieferant von Glücksbringern.
Dass Krammer in diesem seltenen Beruf landen würde, war abzusehen. "Ich war schon als kleiner Bub ein absoluter Pferdenarr", sagt der 54-Jährige. Bis zur Erfüllung seines Berufstraums musste er sich allerdings gedulden, weil das Handwerk des Hufschmieds in Kärnten nicht mehr gelehrt wurde. Krammer machte stattdessen den Maschinenschlosser und holte die Zusatzausbildung zum Hufschmied bei einem Hengstendepot in Oberösterreich nach.
Heikle Arbeit
Dort lernte er, dass Huf nicht gleich Huf ist. "Wie beim Menschen hat jedes Pferd einen eigenen Fußabdruck. Die Arbeit am empfindlichen Tier ist ziemlich heikel." Zum Jahreswechsel muss sich Krammer aber mit Modellen für Menschen beschäftigen. Immer mehr Leute wünschen sich von ihm kleine Hufeisen als Glücksbringer.
Dass er von seiner Arbeit mit den Pferden leben kann, bezeichnet Krammer als sein persönliches großes Glück. Er rechnet damit, dass es auch weiter anhalten wird: "In den Achtzigerjahren gab es noch 3500 Pferde in Kärnten, jetzt sind es über 12.000. Mein Einkommen ist gesichert."








