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    Zuletzt aktualisiert: 19.12.2009 um 06:00 UhrKommentare

    Preisträger mit vielen Emotionen

    Rainer Reisenzein (53), Emotionsforscher, erhielt den virtuellen Nobelpreis für Psychologie.

    Rainer Reisenzein aus Dellach im Drautal stellt mit seiner Emotionstheorie die psychologische Welt auf den Kopf

    Foto © KLZ/KoscherRainer Reisenzein aus Dellach im Drautal stellt mit seiner Emotionstheorie die psychologische Welt auf den Kopf

    Was wäre, wenn Alfred Nobel in seinem Testament auch die Psychologie mit einem Preis bedacht hätte? Diese Frage stellten sich zwölf Diplomanden der Universität Klagenfurt und vergaben einen virtuellen Nobelpreis an Rainer Reisenzein. Der 53-jährige Psychologe aus Dellach im Drautal ist damit der erste Nicht-Amerikaner, der diese Honoration erhält.

    Damit soll Reisenzein für eine Theorie geehrt werden, die einen neuen Erklärungsansatz für Emotionen bietet. "Ich bin schon im Gymnasium über das Thema gestolpert. In einem Lehrbuch stand, dass man über Emotionen nur wenig wisse. Da war mir klar, dass ich auf diesem Gebiet tätig werden will", sagt der an der deutschen Uni Greifswald forschende Professor. Konkret geht er in seiner Theorie davon aus, dass der Mensch wie ein biologischer Computer funktioniert und Emotionen durch den Abgleich unserer Wünsche und vorhandenen Überzeugungen mit neuen Überzeugungen entstehen. Durch Art und Größe der Abweichung wird bestimmt, welche Emotion wir wie intensiv fühlen.

    "Meine Theorie ist Grundlage für eine Reihe von möglichen Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und Robotik sein. So ist es denkbar, dass Roboter Emotionen von Menschen lesen und simulieren werden können", sagt der Wissenschaftler, der neben Psychologie auch Musik am Salzburger Mozarteum studiert hat und gerne gemeinsam mit seiner Frau Irina (38) Klavier spielt. Auch das Bootfahren auf der heimischen Drau zählt zu seinen Hobbys.

    Bleibt noch die Frage offen, welche Emotion Reisenzein erlebte, als er den Nobelpreis entgegennahm: "Große Freude. Der Preis war zwar virtuell, aber meine Freude war real."

    ALEXANDER ZUZZI

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