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Zwei malerische Schauspieler aus Kärnten
Sabine Neibersch (31) und Thomas Smolej (26) spielen im Musical "Gustav Klimt" die Hauptrollen. Heute in Niederösterreich Uraufführung.
Sie ist 31 Jahre alt und stammt aus Klagenfurt, er 26 aus Villach. Sie verbindet die große Liebe zum Musical. Für Sabine Neibersch und Thomas Smolej ist die Musik ihr Hobby. Heute treten sie erstmals zusammen auf: In der Welturaufführung des Musicals "Gustav Klimt" bei den Festspielen Gutenstein in Niederösterreich.
Rollenspiel. Sie spielt Emilie Flöge, die Lebensliebe des exzessiven Jugendstilmalers. "Sie war eine moderne, toughe Frau, mit der ich mich identifizieren kann", sagt Neibersch. Er verkörpert den Bruder des berühmten Künstlers: "Im Gegensatz zum Frauenhelden Gustav bin ich seriöser." Beide kennen und mögen Klimts bekannte Bilder, kannten seine Biografie aber nur oberflächlich.
"Musical-Papa" nennt Neibersch Herwig Gratzer, der sie seinerzeit animiert hat, Musical zu singen. Er hat nicht nur hier die musikalische Leitung inne, sondern war damals der Dirigent von "Cats", ihrem ersten Musical, das sie mit sieben Jahren gehört hat. "Ich konnte alle Melodien auswendig und wollte auf der Bühne singen." Sie erhielt Tanz-, Klavier und Gesangsunterricht am Musikgymnasium Viktring und absolvierte ein Publizistikstudium an der Uni Klagenfurt. Es folgten Musicalengagements im In- und Ausland wie in "Jesus", "Robin Hood", "West Side Story", "Jekyll and Hyde".
"Immer schon gereizt". Thomas Smolej hat seine Wurzeln beim Schauspiel mit Ausbildung in Klagenfurt und Wien. Sein erstes Engagement hatte er vor zehn Jahren in Eberndorf. Seit fünf Jahren ist er fixes Ensemblemitglied des Kabarett Simpl in Wien, wo er bis zu 200 Auftritte pro Jahr und pro Abend bis zu zehn verschiedene Rollen spielt: "Es hat mich immer schon gereizt, verschiedenste Charaktere zu spielen und dabei auch zu singen." Ein großer Wunsch: Am Stadttheater Klagenfurt spielen.
Liebe zu Kärnten. Und noch etwas haben die beiden, die unverheiratet, kinderlos und in fixen Beziehungen leben, gemeinsam: Die Liebe zu Kärnten. Denn so oft es geht, zieht es sie nach Hause.








