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    Zuletzt aktualisiert: 14.06.2009 um 19:15 UhrKommentare

    Auf den Spuren der Yaks

    Willi Schneeberger aus Irschen legte bei Marathon 42,195 Kilometer im Himalaya-Massiv zurück.

    Willi Schneeberger erreichte als viertbester Europäer das Ziel, wo die Enkelin von Sir Edmund Hillary, dem Everest-Erstbesteiger, gratulierte

    Foto © KKWilli Schneeberger erreichte als viertbester Europäer das Ziel, wo die Enkelin von Sir Edmund Hillary, dem Everest-Erstbesteiger, gratulierte

    Er nennt sich zwar Hobby-Athlet, ist aber unter extremen Bedingungen unterwegs. "Alle zwei Jahre mache ich so extreme Dinge, das taugt mir einfach", erzählt der Irschener Willi Schneeberger (46), der zuletzt vor zwei Jahren einen Marathon auf der Chinesischen Mauer bestritt und im Hauptberuf Autoverkäufer in Lienz ist. Jetzt stand ein Marathon in der Himalaya-Region auf dem Programm.

    14 Tage Anmarsch. Klingt fürs erste nicht so schlimm, aber: "Allein der Anmarsch dauerte auf der 100 Kilometer langen Strecke 14 Tage. Der Ausgangspunkt des Laufes ist das Basislager der Expeditionen auf den Mount Everest in 5336 Meter Höhe. Der Marathon wird zur Erinnerung an die Erstbesteigung abgehalten. Außerdem muss man sich erst an die dünne Luft in der Höhe gewöhnen", erzählt der Extremsportler. Dazu kam noch ein Meter Neuschnee.

    Minus 20 Grad. Da wussten sich die teilnehmenden Nepalesen zu helfen, die geschlossen auf den ersten 45 Plätzen unter den 100 Teilnehmern landeten. Diese zogen mit Yaks (nepalesische Hochlandrinder) die Spuren. Anders wäre die Strecke im Laufen nicht zu bewältigen gewesen. "Am Start herrschte eine Temperatur von 20 Grad minus, als die Sonne voll aufgegangen war, hatte es 20 Grad plus", sagt Schneeberger. "Zuerst ging es wohl lange bergab, aber ab Kilometer 35 waren wieder 1100 Höhenmeter zu bewältigen", so Schneeberger, der im Endklassement als viertbester Europäer mit 7: 17 Stunden den 51. Endrang belegte. Vorbereitet hat sich der Irschener mit täglichen Läufen über zehn bis 20 Kilometer. "Am Wochenende ging es nach Heiligenblut oder Maria Luggau." Jetzt ist Urlaub angesagt. "Das bin ich Gattin Brigitte schuldig, die viel Verständnis für mein Hobby aufbringt." Klar, dass da die Kinder Claudia und Michael dabei sind.

    ARNULF PERDACHER

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