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    Zuletzt aktualisiert: 09.04.2009 um 18:11 UhrKommentare

    Die Brückenbauerin

    Brigitte Messner (46) aus Grafenstein begleitet schwer kranke Menschen bis zu ihrem Tod. Der Karfreitag ist für sie ein Tag des Innehaltens.

    Brigitte Messner begleitet schwer kranke Menschen

    Foto © KoscherBrigitte Messner begleitet schwer kranke Menschen

    Einen schwer kranken Menschen bis zum Tod zu begleiten, ist eine seelische Belastung und braucht Vertrauen zwischen allen Beleiligten. Bereits in ihrer Kindheit wurde Brigitte Messner damit konfrontiert. "Die Ziehmutter meiner Mutti, meine Oma, wurde bei uns im Ort zu Sterbenden gerufen und stand ihnen liebevoll bis zum letzten Atmenzug zur Seite", sagt die Leiterin des Fachreferates "Mobile Hospizbegleitung" der Caritas.

    Besondere verbindung. "Es hat mich bereits als Kind berührt, wie man mit etwas Kleinem so viel bewirken kann." Als Siebenjährige besuchte Messner regelmäßig einen Mann über 90. "Ich hatte immer schon eine besondere Verbindung zu älteren Menschen", sagt die Mutter einer erwachsenen Tochter. Es dauerte noch einige Jahre, bis die Grafensteinerin sich 1994 dazu entschloss, die Ausbildung zur Lebens-, Sterbens- und Trauerbegleitung zu absolvieren; zahlreiche Weiterbildungen folgten.

    Brückenbauerin. "Ich sehe mich als Brückenbauerin. Die Schwerkranken und ihre Angehörigen haben oft verschiedene Erwartungen. Die Sterbenden haben sich mit ihrem nahenden Tod abgefunden, doch ihre Angehörigen wollen das nicht wahrhaben. Da kann es zu Spannungen kommen." Bei Messner dürfen die Kranken auch weinen. Sie müssen nicht stark sein, um ihre Angehörigen zu schonen. "Doch bei aller Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit sollte weiterhin miteinander gelacht und geblödelt werden", sagt Messner, "denn auch die Schwerkranken sind doch lebendig."

    Singen bringt Kraft. Der Karfreitag ist für die Rosenliebhaberin ein Tag, an dem sie sich ihre eigene Endlichkeit vor Augen führt. Messner überlegt, wie es ihr in einer derartigen Situation gehen würde und welche Wünsche sie noch hätte. Das könnte jeder für sich selbst tun. Kraft tankt die 46-Jährige bei einer der schönsten menschlichen Tätigkeiten dem Singen.

    ESTHER FARYS

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