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Er kleidet die Weltbesten
Wolfgang Krainz führt seit 18 Monaten die Wintersport-Bekleidungs-Firma "Besson". Für den Klagenfurter ging ein Lebenstraum in Erfüllung.

Foto © Besson/kkWolfgang Krainz führt die Wintersport-Bekleidungs-Firma "Besson"
Es begann in einem Cafe-Haus in Wien. Da lernte Wolfgang Krainz das Projekt "Besson" kennen. Der gebürtige Klagenfurter war davon so fasziniert, dass er nicht lange überlegte, sein eigenes Geld investierte, sich einen Lebenstraum erfüllte und Christian Jagerhofer als Partner holte. "Die Firma hat, durch den ÖSV, eine n riesigen Bekanntheitsgrad. Das wollen wir nützen , sie nach oben bringen, ganz massiv wachsen", ist das ehrgeizige Ziel des 38-Jährigen, der als Wohnorte Wien, Salzburg und Turin angibt, "weil wir in diesen Städten Niederlassungen haben".
Qualitativ hochwertig. Der ledige Hobby-Läufer, Schifahrer und Mountainbiker stellt aber klar: "Wir vertreiben nicht nur Schi- und Rennanzüge. Das sind nur die Dinge für den Rennsport. Es gibt auch eine kommerzielle Welt - die Fashion-Schi-Linie, Freizeit-Sportswear und eine Techline." Alle Labels zählen zu den qualitativ hochwertigsten. "Wir gehören nicht zu den hochpreisigsten", erklärte Krainz, der "viel zu selten dazu kommt, Vater Herbert, Mutter Gertraud und Schwester Dagmar zu besuchen." Kein Wunder, ist seine Firma doch in 20 Ländern vertreten.
Beruf und Hobby verbinden. Bevor Wolfgang quer durch die Welt reisen musste, hieß es lernen, lernen, lernen. "1988 hab´ ich im Lerchenfeld-Gymnasium maturiert, bin gleich danach nach Wien gegangen, um Betriebswirtschaft zu studieren", erinnert sich der Alleinvorstand der "Besson"-Gruppe. Es folgten drei Jahre im Philips-Vertrieb, drei Jahre im Kontrolling der OMV. Danach gründete er seine erste Firma, war drei Jahre in Osteuropa im Verlagswesen tätig. "Nach dem Verkauft der Firma wechselte ich für fünf Jahre in den Softwarebereich", berichtete Krainz, der "erst jetzt richtig glücklich ist, weil ich Beruf und Hobby verbinden kann". Auch wenn er selten nach Kärnten kommt, so "ist die Heimat doch eine Kraftquelle für mich. Wenn es mir einmal nicht gut geht, gehe ich heim,"








