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    Zuletzt aktualisiert: 28.11.2008 um 21:42 UhrKommentare

    Sprachverliebter Lehrer gewann Kärntner Lyrikpreis

    Jozej Strutz (56), Lehrer, Verleger und Autor, wollte mit einer "Fingerübung einen Akzent setzen" und erhielt dafür seinen ersten (Lyrik-)Preis.

    Foto ©

    Als Zwölfjähriger schrieb er sein erstes Gedicht. "An ein schwarzhaariges Mädchen in Völkermarkt," erinnert sich Jozej Strutz. Noch heute, wenn er als Lehrer (Deutsch, Philosophie und Slowenisch an der HAK I in Klagenfurt) die gefärbten Schöpfe im Klassenzimmer sieht, falle ihm ab und zu die "natürliche Dunkelheit" des Mädchens ein.

    Dunkel. Ein "dunkles Gedicht" schrieb der 56-Jährige auch für den 1. Kärntner Lyrikpreis der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe. Auf Slowenisch heißt es "Temna pesem" und ist Teil einer Sammlung kurzer Gedichte, die Strutz demnächst als Buch herausgeben will. Büchner-Preisträger Josef Winkler, der sich als einer von sechs Juroren durch die gewaltige Anzahl von 200 Einsendungen zum Lyrikpreis kämpfte, meinte: "Beim Preisträger haben wir das Gefühl gehabt, wir möchten noch viel, viel mehr von dem lesen." Dabei kostete es Jozej Strutz, der auch die Vornamenvarianten Josef und Joze verwendet, einige "Überwindung" mitzumachen. Seine nunmehr ausgezeichnete Lyrik bezeichnet er eher bescheiden als "kleine Fingerübung, mit der ich einen slowenischen Akzent setzen wollte."

    Lyrisches Slowenisch. Der Lehrer, Verleger (Edition rapial), Herausgeber der Zeitschrift "Novine" und Musilforscher schreibt seit 40 Jahren. "Wegen des Klangs der Vokale" und "weil es mich an meine Kindheit in Ruden erinnert" zieht er seit gut zehn Jahren die "weiche, melodische, lyrische" slowenische Sprache vor.

    Erster erster Preis. Zwei Gedichtbände und den Krimi "Kratka pomlad" (dt.: Kurzer Frühling, Inspektor Mangart und sein erster Fall) hat Strutz bereits veröffentlicht. Preis hat er für seine literarische Tätigkeit noch nie einen bekommen. Entsprechend groß sind Überraschung und Freude über die mit 3000 Euro dotierte Auszeichnung der Klagenfurter Stadtwerke Gruppe. "Einen Teil des Geldes bekommt mein Sohn," kündigte er coram publico an. Der Sohn ist 31, lebt bei Graz, hat zwei Kinder und kann die Unterstützung als arbeitsloser Philosoph gut gebrauchen.

    USCHI LOIGGE

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