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    Zuletzt aktualisiert: 13.11.2008 um 20:32 UhrKommentare

    Ein Meister der Harmonie

    Klaus Kuchling (45) ist künstlerischer Leiter des Kärntner Madrigalchores Klagenfurt, der Samstag im Konzerthaus das 60-Jahr-Jubiläum feiert.

    Klaus Kuchling

    Foto © KoscherKlaus Kuchling

    Empfindungen, die in der Musik ausgedrückt werden, lassen sich transportieren. Das ist für mich das größte Wunder." Für Klaus Kuchling, den künstlerischen Leiter des Kärntner Madrigalchores, fängt Musik nicht da an, wo man die Noten beherrscht, "sondern da, wo man frei wird für das, was hinter den Noten steht." In seinem "semiprofessionellen Chor mit durchaus professionellen Ergebnissen", in dem viele Sänger Instrumente spielen und alle perfekt Noten lesen können, gehe "erstaunlich viel weiter". "Das Schönste für mich ist, wenn das Ganze zu einem Klang wird."

    Musikalische Vielfalt. Die Vielfalt der Musik drückt sich im Repertoire aus. "Kärntnerlieder sind ein wichtiges Kulturgut. Aber ich will den Chor nicht darauf beschränken", sieht sich Kuchling, mit "großer Hingabe" Domorganist und seit 20 Jahren "mit ganzem Herzen" Lehrer am Konservatorium und Uni-Dozent, verantwortlich dafür, den Chor in allen Stilen zu schulen. "Musik ist keine Behübschung. Sie das Ernsteste, das es gibt und zugleich die größte Freude", sagt Kuchling, der gerne Uraufführungen einstudiert und mit Chororchesterkonzerten Schüler begeistert.

    Musik kann Menschen formen. Wer sich mit Musik und der darin eingeschlossenen geistigen Welt auseinander setzt, begebe sich auf die Suche nach Harmonie, werde sensibel für feine Schwingungen. "Musik hat die Kraft, Menschen zu formen", ist der zweifache Vater, "glücklich verheiratet mit einer ganz tollen Frau", überzeugt. Der "Kraftquelle" Musik müsse man mehr Stellenwert einräumen, wünscht Kuchling, der gerne wandert, in Dalmatien das Meer genießt oder mit seinem Sohn nachts "Krabben jagen" geht.

    Gesamtkunstwerk geplant. In Zukunft möchte er gerne mit Malern, Tänzern, Sprach- und Tonkünstlern ein Gesamtkunstwerk gestalten und drei- bis vierchörige Psalmen von Heinrich Schütz intonieren. Eine CD ist für ihn kein Qualitätsmerkmal, daher hat er in zehn Jahren nur eine produziert. Lieber möchte er junge Menschen dorthin führen, wo sie die Energie, die sie investieren, wieder zurückbekommen. "Die Herzen der Zuhörer und unsere eigenen zu erreichen, ist für mich das Wichtigste".

    ELKE FERTSCHEY

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