Bezirks- und Gemeindesuche
Die "gute Fee" der Gärtner
Helga Stermitz organisiert als Managerin der Fördergemeinschaft Garten die Blumenolympiade, deren Sieger gestern präsentiert wurden.
Heute kann Helga Stermitz aufatmen. Die elfte Blumenolympiade fand gestern ihren krönenden Abschluss. Organisation, Durchführung, Bewertung und Siegerehrung haben hervorragend geklappt. Das ist zum Großteil dem Manager-Talent der gelernten Bürokauffrau Helga Stermitz zu verdanken, die die Fördergemeinschaft Garten seit 14 Jahren betreut, für Buchhaltung und Rechnungswesen verantwortlich und von April bis September für die Blumenolympiade im Einsatz ist.
Stundenplan. Auf ihrem Stundenplan stehen hunderte Schreiben an die Gemeinden, zahlreiche Telefonate für die Einteilung der zwanzig Bewerter in den teilnehmenden ungefähr 90 Gemeinden, die Koordination der Fahrten und Autos, sowie die Ausschreibung der Listen, die Berechnung der vergebenen Punkte und die Organisation der Siegerehrung mit 400 Teilnehmern. Flexibilität, Kreativität und Geduld für die vielen Umänderungen sind gefragt.
Jonglieren. "Jonglieren" sagt dazu die Gartenliebhaberin, die in Pubersdorf einen großen preisverdächtigen Garten mit allen Balkonblumen des Jahres und 50 Kübelpflanzen besitzt. Die Zusammenstellung der Pflanzen ist ihr Hobby, die Blumenpflege hat sie hingegen an ihren Gatten delegiert, weil sie im Sommer oft Überstunden macht oder Auswertungsarbeiten mit nach Hause nimmt. Am meisten liebt die Krimileserin den Kontakt mit den Preisträgerinnen, die oft Tränen der Rührung vergießen. "Es ist schön zu merken, dass soviel positive Gefühle ausgelöst werden", sagt die zweifache Mutter, die am liebsten mit den zwei kleinen Enkerln im Wald Wikinger oder in der Schottergrube "Gatschhupfen" spielt.
Blume. Als Lieblingsblume nennt die Obfrau der Brauchtumsgruppe Poggersdorf, die altes Brauchtum wie Erntedank und Kräutersegnung belebt, den Mohn. Da verlässt sie sogar ihre Erholungsoase, den von Oleandern, Agapathus und Dragon Wings umgebenen Swimming Pool, und fährt nach Italien, um die Mohnfelder zu sehen. "Blumen sind das Lächeln der Erde."








