Bezirks- und Gemeindesuche
Kurzgastspiel im Klinikum
Zuerst "freihändig" zum Facility Manager im Klinikum Klagenfurt bestellt, nun wegrationalisiert.

Foto © Weichselbraun
Protektionsalarm hatte es vor knapp einem Jahr um die Bestellung von Anton Herzog zum Leiter des Facility Managements im Klinikum Klagenfurt gegeben. Der Grund: Herzog war von einem Tag auf den anderen dem damaligen Chef vorgesetzt worden, ohne Ausschreibung und ohne, dass der Posten überhaupt vakant gewesen wäre. Zur Entkräftung von Gerüchten trug nicht eben bei, dass er mit der Pressesprecherin des Landeshauptmannes verheiratet ist.
Die Verantwortung für die "freihändige" Bestellung übernahm Klinikum-Betriebsdirektor Roland Peters. Er habe Herzog aus einer Reihe von Bewerbern ausgesucht, die bei ihm um einen Job nachgefragt hätten. Diese Begründung verwunderte mindestens ebenso, wie es jetzt der abrupte Abschied von Herzog tut. Denn plötzlich stellte sich der damals gar nicht vakante Posten als überhaupt verzichtbar heraus. Folglich wurde der auslaufende Vertrag mit Herzog nicht verlängert.
"Im Zuge der Neustrukturierung des Konzerns sind Aufgaben zur Kabeg gewandert", sagt Peters, "daher brauchen wir diesen Posten nicht mehr, kommen mit den beiden anderen Bereichsleitern durch." Auf der Gerüchtebörse wird jedoch kolportiert, dass ein enger Mitarbeiter von Kabeg-Chefin Ines Manegold Herzog nachfolgen könnte. Für Peters kommt eine Nachbesetzung aber nicht infrage: "Das ist auch ein Beitrag zum notwendigen Sparprogramm."


















