Bezirks- und Gemeindesuche
Aufregung um Prämie für Kabeg-Chefin Manegold
SP-Chef Peter Kaiser fordert Ines Manegold zum Verzicht auf die Leistungsprämie im Ausmaß von zwei Monatsgehältern auf. Es geht um über 20.000 Euro. Kurt Scheuch verteidigt die Auszahlung.

Foto © KL/WeichselbraunManegold soll eine Erfolgsprämie erhalten, Kaiser ist dagegen
Im Personalausschuss der Kabeg ist die Entscheidung bereits einstimmig gefallen, kommende Woche muss noch der Expertenrat darüber abstimmen: Kabeg-Chefin Ines Manegold soll damit eine Leistungsprämie im Ausmaß von zwei Monatsgehältern bekommen, also über 20.000 Euro. SPÖ-Chef, Gesundheitsreferent Peter Kaiser, hält die Erfolgsprämie für hinterfragenswert, weil sie quasi "der Preis für Personalreduzierungen" sei. Er fordert Manegold deshalb zum Verzicht auf.
Auf Anfrage der Kleinen Zeitung ließ Manegold ausrichten, zu diesem Thema nichts sagen zu wollen. Als Fürsprecher trat Kurt Scheuch als Kabeg-Aufsichtsratsvorsitzender auf. Er bestätigte die Prämienklausel im Vertrag. Es sei eine Kann-Bestimmung, wenn bestimmte Leistungen erbracht werden, und müsse jedes Jahr extra beschlossen werden. Mit der Umwandlung des Unternehmens zum Konzern und einer Bilanzierung mit Deckelung seien die Leistungen erbracht. Im Vergleich mit anderen Managern in der Kabeg, ihren Vorgängern oder den Chefs von KWF oder Kelag sei das Gehalt Manegolds "das mit Abstand Bescheidenste", so lautet die Scheuch-Bewertung. Er bittet die Öffentlichkeit um "Fairness". Kaiser "und jeder, der schreibt, dass die Prämie eine Sauerei ist, soll sich schämen".



















