Bezirks- und Gemeindesuche
1500 LKH-Mitarbeiter blitzen mit Resolution bei Manegold ab
Keine konkrete Antwort gibt es auf die Forderung, der Pflege Eigenständigkeit zurückzugeben. Im Klinikum stehen nicht nur deshalb die Zeichen auf Sturm.

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Bei Zentralbetriebsratsvorsitzendem Arnold Auer schwingt hörbar Verärgerung mit, wenn er auf die Reaktion von Kabeg-Chefin Ines Manegold auf eine Resolution der Pflege im Klinikum Klagenfurt angesprochen wird, die 1500 von 2000 Mitarbeitern in diesem Bereich unterschrieben. "Thema verfehlt", sagt er und fügt an, dass man auf der wesentlichen Forderung beharren werde. Jene lautet, zur kollegialen LKH-Führung zurückzukehren und der Pflege das fachliche Selbstbestimmungsrecht zurückzugeben. Manegold hatte diesbezüglich in ihrem Antwortschreiben lapidar angeführt, dass bezüglich "der Art und Weise der Umsetzung der Stellenplankorrektur eine hohe Selbstständigkeit der Pflege gegeben ist". Von der Kleinen Zeitung um eine Stellungnahme gebeten, verwies sie auf den neuen Pflegeleiter des Klinikums, Bernhard Rauter, der gegen den Appell der Belegschaft, bis zu einer Neuausschreibung die Pflegedienstleitung interimistisch zu belassen, durchgedrückt wurde. Rauter sagt, dass er den Standpunkt des Betriebsrats nicht teilt. Und: "Ich fühle mich in meiner Eigenständigkeit nicht eingeengt. Ich kann meine Projekte einbringen."
Mit einem, der Änderung der Dienstzeiten, beißt Rauter beim Betriebsrat vorderhand aber auf Granit. Diese Möglichkeit zur Ausdünnung des Personalstandes lässt Rauter im Hinblick auf die Budgetnöte prüfen. "Ich will erst einmal die lange versprochene Personalbedarfsberechnung", so Auer, der von einer Unterbesetzung im Haus überzeugt ist. Rauter hat damit "kein Problem".


















