Ihr G'spür für Tiefschnee
Mario Lugger und Hans Oberluggauer sind Helikopter-Schiguides in Kamtschatka (Russland). Ein Nervenkitzel-Job in 2500 Meter Seehöhe.

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Mario Lugger aus Maria Luggau und Hans Oberluggauer aus Liesing sind wieder auf dem Weg in Richtung Kamtschatka. Auf der östlichsten Halbinsel Russlands, rund zwölf Flugstunden von zu Hause entfernt, werden beide als Helikopter-Schiguides mehrere Wochen lang tätig sein.
Vulkanabfahrten. Mit dem Hubschrauber fliegt man auf rund 2500 Meter Seehöhe. "Auf der Halbinsel gibt es 30 aktive und hunderte von erloschenen Vulkanen", erzählt Lugger, den es heuer schon zum dritten Mal nach Kamtschatka zieht. Die Tiefschneeabfahrten führen die Vulkanhänge hinunter bis zum Meer. "Als Führer wird man bei den Abfahrten blitzschnell mit neuen Situationen konfrontiert, ebenso schnell sind dann auch Entscheidungen zu treffen", schildert Lugger. Er zählt zu den erfahrensten Heliguides. Seit 1998 ist er in dieser Branche tätig.
Familie bleibt zurück. Alleine zu Hause bleiben für einige Wochen seine Frau Helene mit den Kindern Esther (6), Valerie (4) und Martin (2). "Seit wir uns kennen, war Mario immer wieder für längere Zeit unterwegs", sagt seine Gattin. Durch die Unterstützung der Schwiegereltern Leopold und Brigitte ist die Arbeit am bäuerlichen Hof zu bewältigen.
Erstmals in Kamtschatka. Oberluggauer fliegt heuer erstmals auf die russische Halbinsel. Er war in den letzten Jahren im Kaukasus tätig und freut sich schon auf den "Schigenuss mit tollen Tiefschneeabfahrten in Kamtschatka". Er kam erstmals im späten Jugendalter mit dem Bergsport in Berührung. In der Zwischenzeit hat er sein Hobby zum Beruf gemacht. Als Bergführer tourt er Sommer wie Winter durch Europa. Kaum eine bedeutende Route in den Alpen ist ihm unbekannt.
Gemeinsame Liebe. Lugger und Oberluggauer sind die einzigen Kärntner Guides in Kamtschatka. Die Berge sind ihre gemeinsame Liebe. 2001 waren beide bei der Lesachtaler Himalayaexpedition auf den fünft-höchsten Berg der Erde, den Makalu, dabei. Der Gipfelsieg ist ihnen zwar verwehrt geblieben, doch das Erlebnis bleibt unvergessen.








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