Goldene Spur, die Not lindern kann
Künstler Johannes Angerbauer kreierte "Gitschtaler Gold Sitzsteine" im Bezirk Hermagor. Mit dem Kunstkauf wird ein Sozialprojekt unterstützt.

Foto © kk/AngerbauerSitzstein im Gösseringgraben
Unter dem Motto "Gitschtaler Gold Sitzsteine" laden drei blattvergoldete Sitzsteine - der "Almstein" auf der Möselalm, der "Sagenstein" an der Gössering und der "Gösseringstein" im Gösseringgraben im Gitschtal - zum Verweilen ein. Als neuestes Werk des oberösterreichischen Metallplastikers und Bildhauers Johannes Angerbauer, bekannt unter dem Pseudonym Johannes Goldhoff, entsteht jetzt am Wassererlebnisweg in Rattendorf, Stadtgemeinde Hermagor, der "Schutzstein".
Erosion an Gold
"Nach seiner Vollendung soll dieser Stein als Ort der Meditation und Ruhe ein energetischer Kraftplatz für vielfältige gedankliche Zugänge über Gold, Mensch und Zeit sowie über Natur und Werte sein. Durch kontinuierliche Erosion an den Goldflächen kehrt das Gold als Wiedergutmachung für das im Gold liegende Leid von Mensch und Natur zur Erde zurück", erklärt Angerbauer die Philosophie hinter dem Kunstprojekt. Inspiriert durch eine Filmdokumentation über eine brasilianische Goldmine hat Angerbauer 1984 den Begriff "Social Gold" kreiert. "Die Vollendung goldener Objekte gelingt dem Käufer dadurch, dass ein Teil des Objektpreises als Spende an ein seriöses Sozialprojekt fließt, durch das Leid gelindert wird", sagt Angerbauer.
Goldene Hilfsspur
Als "goldenes Netzwerk" können weitere "Gitschtaler Gold Sitzsteine" von kunstinteressierten privaten Sammlern oder Sponsoren beauftragt oder angekauft und zu verschiedensten Orten der Erde transportiert werden. "Eine goldene Spur der Hilfe ziehen können Interessierte auch durch den Kauf vergoldeter Stein-Miniaturen und nummerierter Kunstkarten, die von den Sitzsteinen angefertigt werden", sagt der Künstler.








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