Ein Uni-Professor als Spaßkanone
Gerhard Pongratz hat vor 20 Jahren den Erlebnispark am Pressegger See aufgebaut.

Foto © KLZ/Helmuth Weichselbraun
Es gibt auch noch den anderen, ruhigeren Bereich", sagt Gerhard Pongratz und führt den Besucher über eine kleine Brücke, hinter der sich eine idyllisch abgeschiedene Liegewiese für "das gesetztere Publikum" befindet.
Aber ganz ehrlich: Diese Wiese ist nicht der Grund dafür, dass der Erlebnispark am Pressegger See täglich von mehr als 1000 Besuchern gestürmt wird. Auf drei Hektar hat Pongratz (64) in den letzten 20 Jahren seine Version eines Wasser-Parks gebaut. Mit Riesen-Rutschen, Motorschaukeln, einer Hüpfburgenstadt, einem Minigolfplatz, der eigentlich maxi ist, einer ganzen Flotte von Tretbooten und einem - heuer zum Jubiläum - neu errichteten Seerestaurant. Dass der emeritierte Wirtschaftsprofessor der Universität Klagenfurt sich hier ein zweites Standbein geschaffen hat, ist seiner Frau zu verdanken. "Sie stammt aus dem Gailtal und hat mich an diesen See gebracht", sagt der Wissenschaftler, der nun hauptberuflich "Unternehmer und Bademeister" ist.
Dass der Eintritt mit 19 Euro pro Tag (Freizeit-Geräte inklusive) nicht gerade günstig ist, ergänzt Pongratz mit einem "Ja, aber": Ab dem zweiten Mal zahlt man nur zehn Euro Eintritt.
Des Professor-Tipp an die Kärntner Touristiker: In Qualität investieren und die Saison verlängern. "Wir haben über die Jahre 1,8 Millionen Euro in die Qualität gesteckt. Und die Saison geht vom 1. Mai bis zum 26. Oktober. Mehr Erfolgsgeheimnisse braucht es nicht", sagt Pongratz und lacht.












