Rüsthaus war überschwemmt
Schweres Hagelgewitter und Muren gab es Sonntagmittag in St. Lorenzen im Lesachtal. Verletzte gab es keine. Noch am Montag waren die Aufräumarbeiten im Gange.

Foto © KK/FF St. LorenzenFeuerwehrleute mussten ihr Einsatzgerät vor dem Wasser retten
Ein kleinräumiges Gewitter hat Sonntagmittag St. Lorenzen im Lesachtal heimgesucht. Kaum 20 Minuten dauerte es und durch starken Hagelschlag waren Felder und Straßen weiß, die Kanalisation konnte die Wassermassen nicht schlucken und diese überschwemmten bis zu 80 Zentimeter tief das Rüsthaus der örtlichen Feuerwehr.
"So etwas habe ich noch nie gesehen. Als wir zum Haus kamen, schwammen uns die Stiefel entgegen", sagt Gerd Guggenberger, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr (FF) St. Lorenzen. 50 Mann seiner Wehr und der FF Maria Luggau mussten Geräte-, Funk- und Aufenthaltsraum sowie die Sanitärräume evakuieren. Zudem mussten noch die Folgen kleiner Muren beseitigt werden. Verletzte gab es nicht, noch am Montag waren die Aufräumarbeiten im Gange. Kleine Einsätze wie das Auspumpen von Kellern hatte die FF Kötschach-Mauthen zu verzeichnen.
Im Bezirk Spittal musste am Sonntag nur die FF St. Peter (Gemeinde Lendorf) ausrücken und eine umgestürzte Eiche von der Straße entfernen.












