Haut schützen, sich schützen
In Kärntens Frei- und Strandbädern klärt die Hautschutz-Kampagne über Risiken der Sonne auf.

Foto © HartwegerAnnemarie Ebner, Ilona Schneeweiß von der KGKK, Verena Schilhuber und Hautarzt Max Wutte
Die Kärntner Gebietskrankenkasse (KGKK) lud in Kooperation mit der Kleinen Zeitung und Projektpartnern (siehe Infobox rechts) zur Kampagne "Hautschutz ist Selbstschutz". Die Veranstaltung wurde im Strandbad Millstatt und im Freibad Kötschach-Mauthen (Aquarena) abgehalten.
"Die gemeinsame Vorsorgeinitiative hat zum Ziel, die Bevölkerung weiter für das Thema Sonnenschutz zu sensibilisieren und sie zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Dadurch können Neuerkrankungen verhindert, Behandlungskosten gesenkt und viel Leid erspart werden", sagte der Direktor der KGKK Johann Lintner. Bereits zum zwölften Mal wurde diese Kampagne durchgeführt und 190.000 Kärntner konnten zum Thema Hautschutz informiert und aufgeklärt werden. In Kötschach-Mauthen wurden Kinder aus dem Kindergarten, der Volksschule und der Hauptschule über den richtigen Hautschutz aufgeklärt. Die Hautärzte Elisabeth Scarsini und Alexander Rexeisen gaben den Kindern wichtige Tipps für das richtige Sonnenbad und Spielen im Freien. "Es waren rund 200 Kinder im Freibad und es war ein toller Erfolg für uns. Für die Kinder hat es Vorträge gegeben sowie Informationsmaterial und gratis Hautschutzproben", sagt Martin Lemmerhofer von der KGKK.
Schutz ist wichtig
Auch im Strandbad Millstatt waren zahlreiche Badegäste, die durch die Kampagne "Hautschutz ist Selbstschutz" erreicht wurden. Max Wutte, Sprecher der Kärntner Hautärzte, beantwortete Fragen rund um Melanome, Sonneneinstrahlung und Hautschutz. Die Badegäste konnten Muttermale gratis untersuchen lassen, um etwaige Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen.
"Es geht darum, den richtigen Umgang mit der Sonne zu erklären und alle zu veranlassen, Sonnenschutz mit passendem Lichtschutzfaktor zu betreiben", sagt Wutte. Die 16-jährige Roberta Kern, die bei der Kampagne am Millstätter See war, weiß bereits, wie verantwortungsvoller Sonnenschutz funktioniert: "Ich schmiere mich regelmäßig ein, vermeide in der Mittagshitze die direkte Sonneneinstrahlung und sitze im Schatten. Außerdem benutze ich Sonnenschutzfaktor 50 und schmiere immer nach, wenn ich aus dem Wasser komme, denn jeder Sonnebrand ist einer zu viel."
Features
Audio
Johann Lintner, Direktor der Kärntner Gebietskrankenkasse: Warum wird diese Kampagne "Hautschutz ist Selbstschutz" durchgeführt?
FAKTEN
Initiatoren. Veranstaltet von der Kärntner Gebietskrankenkasse mit der Ärztekammer für Kärnten, dem Gesundheitsreferat des Landes, der "Kleinen Zeitung", der Kärntner Apothekerkammer und den Daylong- Sonnenschutzspezialisten von Spirig-Pharma.













