Mehr Taferlklassler im neuen Schuljahr
Erstmals seit zehn Jahren gibt es wieder mehr Schulanfänger. Insgesamt gehen die Schülerzahlen aber weiter zurück. Wieder gibt es Schulschließungen.

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Zum ersten Mal seit zehn Jahren wird es in Kärnten im neuen Schuljahr 2012/13 wieder mehr Taferlklassler geben, nämlich 5624, das sind 103 mehr als heuer. Insgesamt werden an den Volksschulen 20.790 erwartet. In Summe sind die Schülerzahlen an Kärntens Pflichtschulen aber stark sinkend, berichtete Schulreferent Uwe Scheuch (FPK) bei der Pressekonferenz am Montag über das Schulwesen im Land. So werden im Pflichtschulwesen (für das das Land zuständig ist) 35.415 schulpflichtige Kinder erwartet, das sind 876 weniger als im aktuellen Schuljahr. Als Grund dafür gelten nach wie vor die schwachen Geburtenjahrgänge, die sich nun auf Haupt-, Sonder- und Polytechnische Schulen auswirken. Unterm Strich gibt es 63 Pflichtschulklassen weniger.
Parallel dazu sinkt weiter die Zahl der Schulstandorte: einerseits wegen der rückläufigen Schülerzahlen, andererseits wegen der politischen Zielsetzung, mehrere Schulstandorte in einer Gemeinde zu einem Schulzentrum zusammenzuschließen, wodurch sich beträchtliche Einsparungen ergeben.
So werden 2012/13 im Einvernehmen mit den Gemeinden elf Schulstandorte ganz aufgelöst. Den Unterricht einstellen werden die Exposituren Forst/Lavanttal, Zwickenberg/Obervellach, Möchling/Gallizien, Rattendorf/Hermagor und der Polytechnische Lehrgang St. Veit.
Zusammenlegungen von Direktionen werden die Volksschulen eins und zwei in St. Veit betreffen, in Klagenfurt Welzenegg verschmelzen drei zu künftig zwei Volksschulen, ebenso Volks- und Sonderschule in Wolfsberg. 4100 Pflichtschullehrer werden im neuen Schuljahr beschäftigt sein, der Bund zahlt 3700 Posten. Kärnten muss 400 aus eigenen Mitteln, 15 Millionen Euro laut Scheuch, finanzieren. 700 Junglehrer sind ohne Job.












