Das vitale Duell der Streicher
Ganz schön stürmisch, die Konse-Kammerakademie.
"Tempesta" - in einem Wahnsinnstempo, wie bei einem heftigen Sturm, so wie es die Bezeichnung des letzten Satzes von Gioacchino Rossinis Sonata Nr. 6 vorsieht, sausten die Finger über die Streichinstrumente. Und stürmisch, rasant und vital verlief das gesamte Konzert der Kammerakademie des Landeskonservatoriums im Konzerthaus.
War das lebendig musizierte 3. Brandenburgische Konzert von Johann Sebastian Bach noch von Intonationsmängeln und Unsauberkeiten geprägt, so steigerte sich das aus Studenten des Hauses bestehende, reine Streichorchester schon bei der Streichsinfonie Nr. 12 in g-Moll von Mendelssohn-Bartholdy, um dann zum finalen Höhepunkt zu streben: der Introduktion und dem Allegro für Streicher op. 47 von Edward Elgar, bei dem es zu einem regelrechten Duell zwischen einem Streichquartett und dem Orchester kam.
Nuno Filipe Coelho Silva (1. Violine), Matija Krei (2. Violine), der eigens für diesen Abend eine hinreißende Zugabe komponiert hat, Edwin Cáceres-Penuela (Viola) und Alenka Piotrowicz (Cello) glänzten als Solisten. Der Violinpädagoge des Konse Brian Finlayson, hat bei der Einstudierung wieder einmal ganze Arbeit (für beschämend wenig Publikum) geleistet.
Wiederholung: Am Freitag in der Musikschule Hermagor.











