AK-Rechtsexperten hatten viel zu tun
Arbeiterkammer hat 2011 drei Millionen Euro für Arbeitnehmer gesichert.
SPITTAL, HERMAGOR. In der Rechtsschutzbilanz der Arbeiterkammer sind imposante Zahlen für Oberkärnten zu finden: So wurden im Bezirk Spittal mit dem kostenlosen AK-Rechtsschutz in arbeits- und sozialrechtlichen Streitfragen 1,9 Millionen Euro für die Arbeitnehmer sichergestellt. Insgesamt mussten die AK-Rechtsexperten in 769 Fällen aktiv werden. Für 512 Beschäftigte hat die AK am Arbeitsplatz interveniert, der Klageweg wurde 126 Mal beschritten, 131 Mal ging es um Beschäftigte, deren Arbeitgeber Insolvenz angemeldet haben. Ähnlich wie in den Jahren zuvor war die AK-Rechtsabteilung am häufigsten mit nicht bezahlten Löhnen, Sonderzahlungen, Über- und Mehrarbeitsstunden, Zulagen und Prämien konfrontiert. Laut Andreas Gaggl, Leiter der AK-Bezirksstelle Spittal, gibt es eine arge Entwicklung: "Die Zeiträume, in denen Arbeitgeber Löhne und Gehälter nicht zahlen, werden immer länger - es dauert oft bis zu sechs Monate."
Ähnliche Zahlen gibt es im Bezirk Hermagor: Über 320 Mal musste die AK einschreiten, über eine Million Euro wurden für die Arbeitnehmer im Gailtal sichergestellt. Laut Richard Wohlgemuth, Leiter der AK-Rechtsabteilung, hat einer der größten Konkurse des Tales - Holzleimbau Buchacher - starke Auswirkungen bei den Arbeitnehmern gezeigt." HELMUT STÖFLIN













