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    Zuletzt aktualisiert: 02.03.2012 um 21:13 UhrKommentare

    Wer soll das bezahlen?

    Kärntens Pendler stöhnen unter einer Belastungswelle. 90 Prozent von ihnen sind auf das Auto angewiesen. Trotzdem wurden die Fahrtkostenzuschüsse in den vergangenen beiden Jahren mehr als halbiert.

    Foto © APA/Sujetfoto

    Die Benzin- und Dieselpreise kratzen an der 1,50-Euro-Marke, für Parkplätze, die bisher gratis waren, muss man künftig bezahlen. Pendler, die mit ihrem Auto unterwegs sind, leiden unter einer Belastungswelle. Viele Betroffene, wie etwa Charlotte Fanzott (siehe links außen), von ihnen fragen sich, ob es sich überhaupt noch auszahlt, eine weitere Strecke zum Arbeitsplatz zurückzulegen.

    Nach Angaben der Arbeiterkammer, die bis zum Vorjahr die Auszahlung des Fahrtkostenzuschusses administriert hat, sind rund 100.000 der 200.000 Beschäftigten in Kärnten Berufspendler. 90 Prozent sind wegen der schlechten Verbindungen im öffentlichen Verkehrsnetz auf das Auto angewiesen.

    Drei Busse pro Tag

    Gernot Nischelwitzer vertritt als Obmann der Personalvertretung 4000 Landesbeamte, von denen ein Großteil pendelt. Er nennt ein typisches Beispiel: "Vom Südufer des Wörthersees fährt nur drei Mal am Tag ein Bus. Kollegen die dort wohnen, müssen mit dem Auto fahren. Diese Situation straft alle Behauptungen Lügen, wonach der öffentliche Verkehr in Kärnten gut ausgebaut sei."

    Außerhalb der Ballungszentren ist die Problematik noch ausgeprägter. So berichtet der SPÖ-Bezirksvorsitzende von Hermagor, Siegmund Astner, dass die Pendler in seiner Region auf dem Weg zur Arbeit durchschnittlich 38 Kilometer zurücklegen müssen. Dabei trifft es sie umso härter, dass der Fahrtkostenzuschuss in Kärnten, wiederum im Gegensatz zu Behauptungen der Politik, fast um die Hälfte verringert wurde. Das bestätigt auch Bernhard Sapetschnig, Leiter des Rechnungswesens in der Arbeiterkammer: "Bis 2009 wurde dieser Zuschuss nach Fahrtstrecke und Einkommen verrechnet. Damals wurden aus diesem Titel 5,65 Millionen Euro ausbezahlt." Im Jahr 2010 seien die Einkommens-Höchstgrenzen kräftig angehoben worden. Sapetschnig: "Dadurch ist die Zahl der Anträge um ein Drittel gesunken." Nur noch 2,6 Millionen Euro wurden ausbezahlt. Im Vorjahr bekamen die Pendler aus dem Landestopf gar nur 2,3 Millionen Euro, also weniger als die Hälfte als noch zwei Jahre zuvor.

    Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) verweist hingegen auf das "Erfolgsrezept S-Bahnen", mit dem rund 310.000 Fahrtkilometer neu geschaffen worden seien. Seither würden die öffentlichen Verkehrsmittel in unserem Bundesland von täglich 3000 Fahrgästen mehr genutzt, so Dörfler.

    Schluss mit Gratis

    Auf die tausenden Pendler, die täglich zur Arbeit nach Klagenfurt fahren müssen, kommt ab 2. April eine weitere Erschwernis hinzu. Ab diesem Zeitpunkt werden auf dem Messeparkplatz im Stadtzentrum Gebühren eingehoben. Damit fallen 1500 GratisParkplätze in der Landeshauptstadt weg.


    Zahlen und Fakten

    90 Prozent der rund 100.000 Berufspendler in Kärnten sind auf ihr Auto angewiesen und leiden unter den rapid steigenden Fahrtkosten.

    38 Kilometer pro Tag muss etwa jeder Pendler im Bezirk Hermagor durchschnittlich mit dem Auto zu seinem Arbeitsplatz zurücklegen.

    2,6 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr an Fahrtkostenzuschüssen für die Kärntner Pendler ausbezahlt, um gut die Hälfte weniger als 2009.

    1500 Gratis-Parkplätze in Klagenfurt fallen weg, wenn ab 2. April auf dem Messeparkplatz im Stadtzentrum Gebühren eingehoben werden.

    3000 Berufspendler pro Tag sind nach den Verbesserungen der S-Bahn-Verbindungen in Kärnten auf das Angebot der Bundesbahnen umgestiegen.

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