60 Millionen Euro für Straßenbau
Landeshauptmann Dörfler zog über das Straßennetz im Bezirk Hermagor Bilanz: Seit 2001 wurden 40 Kilometer Straßen und 20 Brücken saniert.

Foto © kk1,4 Millionen Euro fließen in die neue Ortsdurchfahrt Möschach, die derzeit gebaut wird
Sein Lieblingsreferat ist das Straßenreferat - daraus machte Landeshauptmann Gerhard Dörfler noch nie einen Hehl. Gestern präsentierte er in der Straßenmeisterei Hermagor eine Zehn-Jahres-Bilanz über alle straßenbaulichen Maßnahmen im Gail-, Gitsch- und Lesachtal.
60 Millionen Euro wurden und werden derzeit im Bezirk Hermagor verbaut. "Wir haben 40 Kilometer Straßen und 20 Brücken saniert oder neu gebaut", sagte Dörfler und hob die Bedeutung der Straßenmeistereien Hermagor und Kötschach mit insgesamt 46 Mitarbeitern hervor. Ein großes Projekt ist die Zusammenlegung des Wasserbauhofs Hermagor mit der Straßenmeisterei Hermagor, um Synergien wie einen gemeinsamen Fuhrpark und ein gemeinsames Bürogebäude zu nutzen und damit Einsparungen zu treffen. Die Kosten für die Zusammenlegung betragen 710.000 Euro, die Fertigstellung erfolgt im Dezember.
Radwegenetz optimieren
Aktuelle Projekte sind der Ausbau der Gailtal Straße (B 111) in St. Jakob im Lesachtal, die Ortsdurchfahrt Möschach auf der Weißensee Straße (B 87), der Ausbau der Naßfeldstraße (B 90) und der Passriacher Straße (L 26). Sanierungen werden auf der Lamprechtbauerbrücke (B 110 Plöckenpassstraße), in Wiesen (B 111), Jenig-Ost (B 111) sowie auf der Postraner-, Erlich- und Bayerbrücke vorgenommen. Priorität hat auch die Optimierung des 85 Kilometer langen Radwegenetzes im Gailtal.
Dezidiert verwehrt hat sich Dörfler gegen einen Plöckentunnel, der in der Nachbarregion Friaul-Julisch-Venetien immer wieder auf dem Reißbrett auftaucht: "Kärntens Naturarena wird keine Transitstrecke." Der geplanten Erdstromleitung über den Plöckenpass steht Dörfler positiv gegenüber, denn damit ginge auch eine Straßensanierung einher.











