Hasslacher übernimmt Buchacher - 50 Arbeitsplätze gesichert
Das Sachsenburger Holzindustrieunternehmen Hasslacher Norica Timber hat Freitagvormittag das insolvente Holzbau-Unternehmen Buchacher in Hermagor übernommen.

Foto © KKHasslacher-CEO und ProHolz-Chef Dieter Kainz
Aufatmen im Gailtal, vor allem bei den 50 Beschäftigten der insolvent gewordenen Holzbaufirma Buchacher. Das Sachsenburger Holzindustrieunternehmen Hasslacher Norica Timber hat gestern Buchacher übernommen und garantiert den Weiterbetrieb mit allen Mitarbeitern. Mehr noch: "Wir wollen bis Jahreswechsel die Produktion vom Einschicht- zum Zweischicht-Betrieb ausbauen und werden dann sogar noch zusätzliche Mitarbeiter benötigen", stellte Hasslacher-CEO Dieter Kainz gegenüber der Kleinen Zeitung in Aussicht.
Für die Übernahme hat Hasslacher die Buchacher Holzbausysteme GmbH als Betriebsgesellschaft gegründet und dem vormaligen Unternehmen Buchacher die Maschinen abgekauft. Dieses zahlt damit die Quote an die Gläubiger. Mit einer Miete, die es vom neuen Unternehmen für die Hallen-Nutzung und Infrastruktur erhält, bedient es die Bankdarlehen. Die Schulden betrugen 7,9 Millionen Euro.
Hasslacher-Gesellschafter und Aufsichtsratschef Christoph Kulterer und CEO Kainz steuern nunmehr einen Holzindustriekonzern mit bereits acht Standorten in Kärnten, in der Steiermark und in Slowenien. Erst im Juni hatte die Hasslacher-Gruppe die insolvente Firma Ökohaus in Stall im Mölltal mit einem dutzend Mitarbeitern übernommen. Auch dort will man in Mehrschichtbetrieb gehen. Die Auftragslage der Gruppe bezeichnet Kainz als gut. Für die nächste Zeit kündigte er einen Organisationsprozess an.












