AMS in Hermagor braucht mehr Platz
Das AMS-Haus in Hermagor soll verkauft und ein größeres Objekt angemietet werden. Ehemaliges "Gesundheitszentrum Gailtal" wäre Option.

Foto © Kronhofer). Der Umzug ins ehemalige Gesundheitszentrum wäre möglich
Beim Arbeitsmarktservice (AMS) in Hermagor gibt es Überlegungen, das Haus in der Grabengasse zu verkaufen und sich in einem größeren und passenderen Objekt der Bezirksstadt einzumieten.
"Unser Haus wurde vor 20 Jahren saniert und entspricht nicht mehr den Erfordernissen einer modernen Servicestelle. Die Büroräume sind sowohl für Kunden als auch für die elf Mitarbeiter beengt. Deshalb schauen wir uns seit zwei Jahren nach geeigneten Mietobjekten in der Bezirksstadt um", sagt Franz Janschitz. Der Leiter des AMS in Hermagor, der einen Käufer für das derzeitige AMS-Gebäude sucht, hat sich auch das derzeit fast ungenutzte "Gesundheitszentrum Gailtal" (GZG) in der Eggerstraße angeschaut.
Leeres Gesundheitscenter
"Ich sondiere alle Möglichkeiten. Auch das geplante Informationszentrum der Stadtgemeinde auf dem Bahnhofsgelände wäre eine Option. Bisher ist noch keine Entscheidung gefallen", sagt Janschitz. Das GZG wurde 2006 vom Hermagorer Wolfgang Wernitznig als Initiator und Geschäftsführer errichtet (Investitionssumme 870.000 Euro). "Weil der Betrieb nicht, so wie erwartet, gelaufen ist", wurde das Wellness- und Gesundheitscenter im Juli 2008 geschlossen. "Der Konkurs wurde abgelehnt und beim ersten Versteigerungstermin im Jänner 2009 gab es keinen Käufer für das Objekt", sagt Wernitznig.
Auch für die Riedergarten Immobilien GmbH "war das Gebäude einmal ein Thema. Jetzt habe ich damit aber nichts vor", sagt Geschäftsführer Herbert Waldner. Zu möglichen Plänen für das ehemalige Gesundheitszentrum erteilten weder Wernitznig noch die Kärntner Sparkasse eine Auskunft.












