Er hält Deutschland diesmal die Daumen
Thomas Schwilk aus dem Schwabenland siedelte 1986 ins Gailtal, der Heimat seiner Frau.

Foto © KronhoferGartengestaltung ist ein Hobby von Thomas Schwilk in Mitschig
In seiner Heimat im deutschen Hohengehren bei Esslingen lernte Thomas Schwilk 1979 die Hermagorerin Angelika Weichselbraun kennen. 1982 läuteten für die beiden die Hochzeitsglocken. "Weil meine Frau Heimweh hatte, übersiedelten wir 1986 ins Gailtal", sagt der gelernte Friseur, der mit seiner Frau in Mitschig bei Hermagor ein Haus baute.
Weil der 47-Jährige bereits beim Roten Kreuz im Einsatz war, setzte er diese Tätigkeit auch in Hermagor fort. Was als Hobby begann, hat der dreifache Vater durch tausende Stunden an Ausbildung zum Beruf gemacht. Seit dem Jahr 2000 ist er im Hauptberuf Rotkreuz-Notfallsanitäter in Hermagor.
"Den Entschluss nach Hermagor zu ziehen habe ich noch nie bereut", sagt Schwilk in perfekter Gailtaler Mundart. Bei Telefonaten mit den Eltern kann er aber auch noch "schwäbisch schwätzen". Entspannung findet der Neo-Gailtaler bei der Gartenarbeit und bei Basteleien rund um das Eigenheim.
Durch Sohn Michael, der in der Fußballmannschaft in Kirchbach kickt, hat Schwilk auch Berührungspunkte mit dem runden Leder. "Da Österreich nicht bei der Weltmeisterschaft dabei ist, halte ich diesmal natürlich Deutschland die Daumen. Meine Frau tippt Argentinien als Weltmeister. Daher wäre mein Traumfinale das Spiel Deutschland gegen Argentinien. Sollte es dazu kommen, verfolgen wie dieses Spiel sicher in einer Public Viewing Zone in Hermagor", sagt Schwilk. MARGRET KRONHOFER












