5,16 Millionen Euro fürs Gitschtal
In Weißbriach wird ein 140-Betten-Haus gebaut, in dem man bäuerliches Handwerk lernen kann. Land beschloss Förderung für Investor aus Graz.

Foto © kk/privatSo soll das künftige 140-Betten-Jufa-Gästehaus in Weißbriach aussehen, das heuer errichtet wird
Einstimmig wurde gestern in der Sitzung der Landesregierung der Beschluss zur Finanzierung des Jufa-Projektes in Weißbriach getätigt. "Dieses 140-Betten-Haus ist ein wichtiger Impuls für Wirtschaft und Tourismus in dieser Region", sagte Finanzreferent Harald Dobernig. Von 5,16 Millionen Euro Investition werden 3,4 Millionen Euro vom Land beigesteuert.
Errichter und Betreiber der 140-Betten-Anlage ist die in Graz ansässige Organisation "Jufa - Jugend- und Familiengästehäuser" mit derzeit 31 Standorten in ganz Österreich. "Mit 800.000 Nächtigungen sind wir Marktführer im österreichischen Jugend- und Familientourismus", sagte Vorstand Gerhard Wendl vor einem Jahr. Damals hatte man einen Baubeginn mit Ende 2009 anvisiert. Nach dem gestrigen Beschluss des Landes ist für Mai die Bauverhandlung angesetzt, die Eröffnung sollte im Jänner 2011 erfolgen. Errichtet wird das Hotel in der Nähe der Talstation des "Hammerboden"-Liftes.
Konzept
Das Haus in Weißbriach wird ebenso ein Motto wie das Jufa-Haus "camp futura" in Bleiburg erhalten. Im Weißbriacher Haus wird es "Bäuerliches Handwerk" lauten. Neben Werkstätten, in denen Gäste Loden walken, mahlen oder Brot backen erlernen können, wird auch die örtliche Schmiede oder Holzknechthütte ins "Erleben und Erlernen von altem bäuerlichen Handwerk" einbezogen. Bürgermeister Günther Sattlegger freut sich, "dass dieses Jahrhundertprojekt nun umgesetzt wird".
Features
JUFA-WEISSBRIACH
Investor. Ist die "Jufa - Jugend- & Familiengästehäuser" mit Sitz in Graz. Jufa hat 31 Standorte in ganz Österreich - der bisher neueste steht in Bleiburg - und bringt 800.000 Nächtigungen.
Projekt. Das Haus wird 140 Betten haben. Investiert werden 5,16 Millionen Euro, das Land Kärnten schießt 3,4 Millionen Euro zu (1,5 Millionen Euro aus dem Zukunftsfonds).
Grund. Gemeinde Gitschtal mit Bürgermeister Günther Sattlegger stellt ein 2000 Quadratmeter großes Grundstück bereit.













