Lawinenopfer im LKH Klagenfurt verstorben
Am Samstag wurde ein italienischer Tourengeher auf dem Polinik bei Hermagor verschüttet. Im LKH Klagenfurt ist er am Montag seinen Verletzungen erlegen.

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Sechs Lawinen sind am Samstag in Kärnten und Osttirol abgegangen. Besonders dramatische Szenen spielten sich am Polinik bei Hermagor ab. Dort hatten, wie berichtet, zwei Mitglieder einer vierköpfigen Gruppe aus Italien ein mächtiges rund 250 Meter langes und 150 Meter breites Schneebrett ausgelöst. Einer der beiden Männer konnte sich selbst befreien und blieb unverletzt.
Kritischer Zustand
Ein 36-jähriger Italiener aber wurde im Auslauf der Lawine rund 1,5 Meter tief verschüttet. Die beiden Kollegen, die den Lawinenabgang beobachtet hatten, begannen sofort mit der Suche nach dem Verschütteten. Nach 15 Minuten konnten sie ihn orten. Weitere 20 Minuten dauerte es, bis der Mann ausgegraben war. Bis zum Eintreffen des Notarzthubschraubers wurde er, da er kein Lebenszeichen von sich gab, abwechselnd von den Kameraden reanimiert. Der Italiener lag im Landeskrankenhaus Klagenfurt auf der Intensivstation, wo er Montag verstarb, wie der Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie und allgem. Intensivmedizin, Rudolf Likar, der Kleinen Zeitung DIGITAL bestätigte.











