Frau starb auf Gailtalzubringer
Autofahrerin geriet auf linke Seite und prallte frontal gegen Lkw. Es ist bereits das zwölfte Todesopfer auf dem Gailtalzubringer in den vergangenen zehn Jahren.

Foto © Helmuth Weichselbraun/ Symbolbild
Seit zehn Jahren gibt es den Gailtalzubringer. Seitdem starben auf dieser Straße zwölf Menschen bei Verkehrsunfällen. Gestern Nachmittag gegen 15.40 Uhr fuhr eine 36-jährige Villacherin in den Tod. Die junge Frau war Richtung Westen unterwegs. Auf der Höhe der so genannten "Blaubrücke" geschah es: Die Lenkerin geriet auf die linke Straßenseite und prallte mit ihrem Auto frontal gegen einen Lkw, gelenkt von einem Kraftfahrer (58) aus Villach. Das mit Schotter vollbeladene Sattelfahrzeug stürzte fast zur Gänze über die Böschung. Der geschockte Lenker erlitt Verletzungen.
Viel schlimmer erwischte es leider die Villacherin. Sie wurde im Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr vorsichtig befreit werden. Für sie kam allerdings jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch auf dem Weg ins Krankenhaus.
Der tragische Unfall gibt der Polizei Rätsel auf. Es ist unklar, wieso die Lenkerin auf die linke Seite geriet. Zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes befanden sich die beiden Fahrzeuge allein auf der Straße. "Es gab kein Überholmanöver, auch dahinter ist kein Auto gefahren", sagt ein Beamter der Polizeiinspektion Nötsch.
Genauso rätselhaft wie dieser Unfall waren schon frühere. Bisher gibt es keine Erklärung, warum sich gerade am Gailtalzubringer tödliche Unfälle häufen.













