Kärntner Bezirkshauptmannschaft kommt zum Bürger
Heinz Pansi setzt auf mobiles Bürgerservice.
Sie starten als Bezirkshauptmann von Hermagor am 30. September das Projekt der mobilen Bezirkshauptmannschaft. Das heißt, dass die BH zum Bürger kommt. Ist dieses Projekt neu in Kärnten?
Heinz Pansi: In Kärnten ist es völlig neu. Aber auch österreichweit gab es bisher erst einen Vorstoß in diese Richtung, und zwar in Innsbruck.
Wie schaut diese spezielle Form von Service nun aus und was will man beim Bürger damit erreichen?
Heinz Pansi: Am 30. September haben die Bürger von Liesing die Möglichkeit, die Dienste der Bezirkshauptmannschaft im Gemeindeamt von Liesing in Anspruch zu nehmen. Für viele Menschen im Bezirk Hermagor, der sieben Gemeinden umfasst, ist der Weg in die BH sehr lang. Viele von ihnen müssten mehr als eine Stunde Anreise in Kauf nehmen. Daher kommen wir zum Bürger - und das außerhalb der klassischen Dienstzeiten, nämlich von 16 bis 19 Uhr. Das ist eine Verwaltungsreform, bei der keine Mehrkosten entstehen.
Welche Leistungen werden den Bürgern bei dieser Kooperation zwischen BH und Gemeinde angeboten?
Heinz Pansi: Ausstellung von Reisepässen, Umtausch von Führerscheinen, Impfberatung, Diphtherie-Tetanus-Impfung und Kinderlähmungsimpfung. Man kann auch den Antrag auf Pflegegeld oder Familienbeihilfe stellen und vieles mehr.











