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Zuletzt aktualisiert: 25.01.2012 um 20:30 UhrKommentare

Jubiläum war nie in Faak geplant

Harley-Manager Sven Kielgas erklärt, warum das Bikertreffen im Frühling nicht am Faaker See, sondern in der italienischen Hauptstadt Rom stattfinden wird. Schuldige werden weiter gesucht.

Foto © Weichselbraun

"Wir hatten als Unternehmen den Eindruck, dass wir mit unserem Frühlingstreffen nicht am Faaker See willkommen sind", erklärt Harley-Manager Sven Kielgas. "Dabei kann man sich kein besseres Publikum wünschen." Der 110. Harley-Geburtstag wäre allerdings niemals ein Thema für den Faaker See gewesen. Und Rom, wo es sogar eine Papstaudienz geben wird, stand nie in Konkurrenz zu Faak. Kielgas: "Wir wollten in Kärnten den 30. Bestand der Harley Owners Group feiern, diesen Event hätte man auswerten und mit der Bevölkerung weiterentwickeln können." Ob die internationale Band U2 statt am Faaker See in Rom spielen wird, kann Kielgas nicht sagen: "Wir verhandeln ja überhaupt erst mit einigen Bands. Alles ist offen." Es hätte sich zudem nicht um ein Händlertreffen gehandelt, sondern um ein Saisonopening für eine andere Zielgruppe von Bikern.

Unterdessen wehrt sich Bürgermeister Helmut Manzenreiter (SPÖ) gegen die ÖVP-Vorwürfe, der Verhinderer des HarleyEvents zu sein und die Region um fünf Millionen Euro Wertschöpfung und 50.000 Nächtigungen zu bringen. "Das ÖVP-Duo Peter Weidinger und Christian Poglitsch agiert nach dem Motto haltet den Dieb, um eigenes Versagen hinunterzuspielen." Nach Umfragen im September erklärten die ÖVPler, sie wären dafür dankbar und versicherten, dass Bedenken der Anrainer geachtet würden. "Die beiden sollen entsprechende Qualitätsschritte für das Herbsttreffen setzen", so Manzenreiter.

ELENA MOSER





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