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    Zuletzt aktualisiert: 16.03.2009 um 18:45 UhrKommentare

    Der jüngste Chef im Land

    Martin Gruber (25) ist der jüngste Bürgermeister Kärntens. Der Bauernsohn hat in Kappel am Krappfeld mit neun Stimmen Vorsprung gesiegt.

    Martin Gruber ist mit 25 Jahren Kärntens jüngster Bürgermeister

    Foto © KöstingerMartin Gruber ist mit 25 Jahren Kärntens jüngster Bürgermeister

    Gerade mal aus der Schule draußen und schon Bürgermeister: Martin Gruber hat sich am Sonntag als jüngster Bürgermeister Kärntens in den Chefsessel von Kappel am Krappfeld gehievt. Erst 25 Jahre hat der Absolvent der Agrar-Hak auf seinem Buckel.

    Neun Stimmen Vorsprung. Es war zwar knapp. Nur neun Stimmen war er vor seinem Konkurrenten, aber der ÖVP-Kandidat hat es geschafft. "Wenn man Erfolg haben will, muss man hart daran arbeiten", erklärt Gruber seine Philosophie. Als persönlicher Referent von Landesrat Josef Martinz ist er das Arbeiten gewöhnt. Sieben Tage die Woche ist er für ihn in den letzten Jahren da gewesen. Viel Freizeit bleibt da nicht, wenn man bedenkt, dass Gruber auch noch Landesobmann der Landjugend Kärnten ist, gerne Theater spielt, beim Bezirkschor St. Veit singt und schon lange bei der Freiwilligen Feuerwehr Kappel ist.

    Politikerfamilie. Woher kommt der Elan? "Aus dem Familienleben", sagt Gruber, der jetzt mit voller Energie für Kappel da sein will. "Kassasturz", "Arbeitsplätze schaffen", "Gewerbegründe widmen" sind Themen, die dem Familienmenschen durch den Kopf schwirren. Der älteste von fünf Brüdern (Gerald, Diethard, Hannes und Peter) kommt aus einer Politikerfamilie. Sein Vater Franz war schon Gemeindevorstand in Kappel. "Herr Bürgermeister" sagt dieser - nach erfolgreich geschlagener Bürgermeisterwahl - jetzt aber nicht zu ihm: "Ich bin der Martin, das werde ich auch immer bleiben." Auch für seine Freundin Ulli bleibt er das. Mit ihr ist er jetzt ein halbes Jahr zusammen. "Kennen tun wir uns aber schon seit gut zehn Jahren", sagt Gruber, der als kleiner Junge nicht Bürgermeister, sondern Landwirt werden wollte.

    Vertreter der Bürger. "Bei uns waren drei Generationen unter einem Dach. Als Bauer ist man sein eigener Chef", hat Gruber immer gefallen. Jetzt ist er das Gemeindeoberhaupt von Kappel am Krappfeld. Da ist er nicht mehr sein eigener Chef, sondern der gewählte Vertreter der Bürger. Als solcher will er die "Gemeindestube" für alle öffnen.

    ANDREAS KANATSCHNIG

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