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Zuletzt aktualisiert: 16.03.2009 um 08:21 UhrKommentare

Bitteres und Freudiges für die Chefs

"Historisch", "Rechtsruck", "Jungstar". Die Kommentare der Parteichefs.

Auf dem Weg nach Klagenfurt war Sonntagbend BZÖ-Landesparteichef Uwe Scheuch, um Wahlgewinner Christian Scheider persönlich zu gratulieren. "Die Landeshaupt stadt erstmals freiheitlich zu machen" sei das Herausragende und Historische dieses Tages. "Es ist die Bestätigung unseres Weges." Stolz strich Scheuch die Orange färbung hervor: "Wir stellen 22 Prozent der Bürgermeister, 30 Prozent der Gemeinderäte, 45 Prozent des Landtages und 57 Prozent der Landesregierung." Die Ergebnisse seien "ein Riesenauftrag. Wir werden sehr vorsichtig aufpassen." Dass sich Scheider eine Koalition mit Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) vorstellen kann, dagegen hat Scheuch nichts.

Gemeinsame Entscheidungen. "Sie hat Handschlagqualutät. Wir werden die Entscheidung mit Scheider gemeinsam treffen", verwies er auf die Rolle der Landespartei. SPÖ-Chef Reinhart Rohr bilanzierte trotz des Minus von drei Ge meindechefs: "Die SPÖ ist mit 69 von 132 Gemeinden immer noch Bürgermeister-Partei mit absoluter Mehrheit." Der Rechtsruck zeige sich auch bei der Bürgermeister-Wahl. Das Mathiaschitz-Er gebnis bewertet Rohr als "achtbar". Schmerzlich sie, "die einst rote Bastion" Hüttenberg verloren zu haben. "Aber dort gab's eine BZÖ-Walze." Schmerzlich auch die Verluste in Ludmannsdorf, Maria Saal und Maria Rain. ÖVP-Chef Josef Martinz ist stolz auf einen Jungstar. Denn die ÖVP stelle mit seinem persönli chen Sekretär Martin Gruber (25) in Kappel nun den jüngsten direkt gewählten Bürgermeister Öster reichs. Mit den Namenslisten sei die ÖVP zweitstärkste Bürger meister-Partei geblieben. Die Ver luste in Krumpendorf und Maria Rain überraschten Martinz.

ANDREA BERGMANN

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