Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Juni 2013 11:46 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren

Bezirks- und Gemeindesuche

"Neue" Gesichter in den Landgemeinden BZÖ-ÖVP-Koalition legt 30-Punkte-Regierungsprogramm vor Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Gemeinderats-Wahl Nächster Artikel "Neue" Gesichter in den Landgemeinden BZÖ-ÖVP-Koalition legt 30-Punkte-Regierungsprogramm vor
Zuletzt aktualisiert: 02.03.2009 um 08:15 UhrKommentare

SPÖ-Schlappen und Scheucher-Debakel

Rote verloren in allen Bezirksstädten außer in Feldkirchen. Der ÖVP-Bürgermeister von Klagenfurt kam nicht einmal in die Stichwahl.

Geht's nach den Ergebnissen der SPÖ in den Bezirksstädten, müsste der neue SPÖ-Landesparteichef Robert Strießnig heißen. Denn der alte und neue Bürgermeister von Feldkirchen fuhr mit seiner SPÖ den einzigen Zugewinn in den bislang roten Machtzentren ein. Vor sechs Jahren kam die SPÖ in der Tiebelstadt auf knapp 40 Prozent, diesmal waren es 43,39 Prozent.

Schlappe für SPÖ. In allen anderen Bezirksstädten gab es durchwegs herbe Schlappen für die Roten. Die schlimmste fuhr die Wolfsberger SPÖ ein. Sie verlor um 16,53 Prozent - und damit auch die absolute Mandatsmehrheit im Gemeinderat - gegenüber der Wahl im Jahr 2003 und hält nunmehr bei "nur" noch 41,97 Prozent. Nicht viel besser ist es den Villacher Genossen ergangen: minus 13,80 Prozent und auch dort ist die "Absolute" weg. Gleiches gilt für die Stadt Völkermarkt (minus 12,88 Prozent, absolute Mehrheit weg), Spittal (minus 10,75 Prozent, Absolute weg) und Hermagor (minus 9,59 Prozent und Verlust der Absoluten). Auch in St. Veit brach die SPÖ ein (minus 12,78 Prozent). Dort hielten die Mannen von Gerhard Mock aber die absolute Mandatsmehrheit im Gemeinderat.

Hauptprofiteur. Hauptprofiteur der SPÖ-Verluste ist eindeutig das BZÖ: So kamen die Orangen in Wolfsberg auf 37,02 Prozent, in Villach auf 25,91 Prozent, in St. Veit auf 25,06 Prozent, in Völkermarkt auf 30,23 Prozent und in Hermagor auf 26,43 Prozent. Auch in Feldkirchen kam das BZÖ auf 26,56 Prozent. Damit sind die Orangen in allen zuvor genannten Bezirksstädten die zweitstärkste Partei. Im Unterschied zu ihrer Partei konnten sich die roten Bezirkskaiser jedoch überall behaupten. Wenn auch mit deutlichen Verlusten. Die Bürgermeister-Hitliste führt Gerhard Mock (St. Veit) mit 66,60 Prozent der abgegebenen Stimmen an. Am "schlechtesten" schnitt Vinzenz Rauscher (Hermagor) mit 52,49 Prozent ab.

Sonderfall Ein sensationelles Ergebnis im Vergleich zu jenem von Harald Scheucher (ÖVP). Der amtierende Klagenfurter Bürgermeister fuhr ein Debakel ein und kam nicht einmal in die Stichwahl. Scheucher, er war zwölf Jahre lang Gemeindechef, erreichte nur 22,12 Prozent. In der Stichwahl in zwei Wochen stehen sich Christian Scheider (BZÖ) und Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) gegenüber. Wobei der orange Stadtrat mit seinen gestrigen 40,66 Prozent als der haushohe Favorit gilt. Die rote Vizebürgermeisterin wählten 24,01 Prozent. Auch im Gemeinderat blieb kein Stein auf dem anderen: Das BZÖ hält bei 18 Mandaten, die SPÖ bei elf (minus sechs) und die ÖVP bei neun (minus sechs).


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang