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Altes Kraftwerk wird zur Not renoviert
Nach dem Aus für das geplante Gasdampfkraftwerk in Klagenfurt stehen nun drei Varianten fest: ein kleines GDK, eine Biomasseanlage oder ein renoviertes, altes Kraftwerk.
Quelle © Kleine.tv Stadtwerke präsentieren Alternativen zum GDK
Eine Sitzung ohne Entscheid, aber mit vielen Diskutanten ging am Mittwoch in den späten Abendstunden in Klagenfurt im Festsaal der Stadtwerke zu Ende. Doch feierlich war die Stimmung nicht, eher angespannt: Schließlich mussten die Klagenfurter Stadtwerke (STW) optionale Vorschläge zum geplatzten Gasdampfkraftwerk (GDK) vorstellen. Wie berichtet erteilte der Umweltsenat dem geplanten Kraftwerk eine Absage.
Drei Alternativen wurden präsentiert - wobei eine Notfalllösung darunter ist. "Wenn alle Stricke reißen, steht vorerst die Renovierung des alten Fernheizwerkes im Raum", sagte Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider nach der Sitzung. "Damit die Energieversorgung der Klagenfurter gesichert bleibt, müssten die Kessel ausgetauscht werden." Die Notvariante würde 25 Millionen Euro kosten und wäre nicht zukunftsorientiert.
Zukunftsweisender wäre die zweite Variante um 180 Millionen Euro, allerdings mit Umweltverträglichkeitsprüfung: Auf dem Areal, wo das Gasdampfkraftwerk geplant war, soll ein kleineres entstehen. Zusätzlich soll die Energieversorgung mit Biomasse abgedeckt werden. Eine Möglichkeit, die nicht präferiert wurde.
Variante drei stieß da schon eher auf offene Ohren: "Der Schwerpunkt würde hier auf der Biomasse liegen", sagte Scheider. "Gas würde dann nur für die Spitzenbelastung herangezogen werden." Doch woher, wisse man noch nicht. Kostenpunkt: 165 Millionen Euro.
Ob die Kelag mit an Bord kommt, muss in Gesprächen noch diskutiert werden. Mit einer raschen Lösung rechnet Klagenfurts Bürgermeister nicht.



















