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Albert Kreiner: "Ein Angriff auf meine Integrität"
Albert Kreiner über den Korruptionsverdacht beim Gaskraftwerk.

Foto © EggenbergerKreiner, Abteilungsleiter in der Regierung
Wann haben Sie, wie in einer Anzeige angeführt, den Plan erstellt, in dem die Genehmigung für das Gaskraftwerk mit einem Sponsoring für Fußballverein Austria Kärnten gekoppelt werden sollte?
ALBERT KREINER: Nie. Ich habe so einen Plan nicht erstellt. So einen Plan gibt es meines Wissens nicht. Diese Vorwürfe sind falsch und aus der Luft gegriffen. Das ist ein Angriff auf meine Integrität.
Der Anzeiger hat detaillierte Kenntnisse über den Verfahrensablauf. Kann es sein, dass er Landesbeamter ist oder sogar aus ihrer Abteilung kommt?
KREINER: Das kann ich mir nicht vorstellen. Denn wenn diese Person etwa aus meiner Abteilung käme, müsste sie wissen, dass es zwischen Kraftwerk und einem Sponsoring der Austria nicht den geringsten Zusammenhang gibt. Es gab auch bis zum Bekanntwerden dieser anonymen Anzeige nicht den geringsten Hinweis darauf, dass irgendjemand einen solchen Konnex konstruiert.
Sie haben im Verfahren für das Kraftwerk die Verfahrensleiterin abberufen, weil sie keinen positiven Bescheid ausstellen wollte. Keine gute Optik, oder?
KREINER: Die Kollegin hat das Verfahren bis zum Ende geleitet. Sie und ich sind aufgrund der Fakten aber zu unterschiedlichen Beurteilungen gekommen. Da ich Letztverantwortlicher war, habe ich entschieden, dass der Bescheid positiv ist. Ein unabhängiger Gutachter hat meine Ansicht auch klar bestätigt. Es wurde kein Ergebnis gedreht.
Haben Sie schon von der Staatsanwaltschaft oder der Polizei gehört?
KREINER: Nein. Aber ich stehe für jede Befragung zur Verfügung. Ich will völlige Aufklärung.



















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