Bezirks- und Gemeindesuche
Öffentliche UVP-Verhandlung sorgt für Zündstoff
Erster Eklat bei der öffentlichen UVP-Erörterung rund um das geplante Gas-Dampfkraftwerk an der Klagenfurter Stadtgrenze: Journalisten wurden Aufnahmen mit Kamera und Mikrofon untersagt.

Foto © KLZ/WeichselbraunDieses Bild gelang dem Fotografen der Kleinen Zeitung Digital, bevor er nach draußen gebeten wurde.
Die zukünftige Energie-Versorgung der Landeshauptstadt Klagenfurt wird seit Montagmorgen wieder heftig diskutiert. Anlass ist die öffentliche Erörterung der Umweltverträglichkeitsprüfung rund um das geplante Gas-Dampfkraftwerk an der Klagenfurter Stadtgrenze.
Für einen ersten Eklat bei der eigentlich öffentlichen Veranstaltung sorgte die Behördenleitung, die den anwesenden Journalisten Aufzeichnungen mit Kamera und Mikrofon untersagte.
Die Nachbargemeinde Ebenthal, die von etwaigen Beeinträchtigungen, die vom Kraftwerk ausgehen könnten, wohl am meisten betroffen wäre, will sich während der Erörterung mit allen Mitteln gegen den Bau des Kraftwerks wehren. Auch die Bürgerinitiative "Nein zum Großkraftwerk Klagenfurt-Ost" hatte im Vorfeld angekündigt, bei der Anhörung für Wirbel zu sorgen.
Insgesamt kämpfen 17 Bürgerinitiativen gegen das geplante Gaskraftwerk. Sie befürchten eine höhere Schadstoffbelastung der Luft und mehr Nebeltage im Klagenfurter Becken.



















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