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Einigkeit für Kraftwerk
Politischer Schulterschluss von FPK, SPÖ und ÖVP in Klagenfurt beim Thema Gasdampfkraftwerk. Projekt-Gegner sind davon unbeeindruckt.
"Große Projekte, wie das geplante Gasdampfkraftwerk, gehören in Klagenfurt außer Streit gestellt", so Bürgermeister Christian Scheider (FPK) in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) und Stadtrat Peter Steinkellner (ÖVP). Alle drei bekannten sich dazu, dass eine rasche Lösung für die Stadt her muss, um die Energieversorgung sicherzustellen.
2015 werde das alte Fernheizwerk geschlossen. Mathiaschitz bezeichnete es als "Dreckschleuder", die man nicht mehr sanieren kann. In das laufende Verfahren wolle man sich, so Scheider, nicht einmischen. Die Verzögerung des Verfahrens durch Eingaben erhöhte die Projektkosten bereits von 250 auf rund 330 Millionen Euro. Die künftigen Kraftwerkserrichter und -betreiber, die KEG, mit Geschäftsführer Heinz Koch rechnen mit einem Baubeginn Ende 2011.
Wenig beeindruckt vom blau-rot-schwarzen Schulterschluss zeigte sich Grünen-Stadträtin Andrea Wulz: "Wir stellen das Projekt weiter infrage. Es gibt richtig dimensionierte Alternativen, wie Biomassekraftwerke."
Momentan wird das Gesamtgutachten aufgelegt. "Anfang April findet die öffentliche Erörterung des Gutachtens statt", so Albert Kreiner, Leiter der Abteilung 7 im Land, zuständig für das UVP-Verfahren. Der Bescheid - positiv oder negativ - soll im Juni vorliegen. In der Zwischenzeit wurden Beschwerden der Gemeinde Ebenthal betreffend Unregelmäßigkeiten im Widmungsverfahren vom Verfassungsgerichtshof zurückgewiesen.



















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