Bezirks- und Gemeindesuche
Der Fahrplan für das Gaskraftwerk steht jetzt fest
Ergebnis des runden Tisches von Stadt und Land zum geplanten Gasdampfkraftwerk: Der Bescheid der Umweltverträglichkeitsprüfung soll im Mai vorliegen.

Foto © BauerIm Mai soll der Bescheid für das Kraftwerk vorliegen
Politisch hochkarätig war der runde Tisch zum in Klagenfurt geplanten Gasdampfkraftwerk besetzt. Gestern trafen Landeshauptmannstellvertreter Uwe Scheuch (FPK), Landeshauptmannstellvertreter Reinhart Rohr (SPÖ) und Landesrat Josef Martinz (ÖVP) im Klagenfurter Rathaus auf Bürgermeister Christian Scheider (FPK), seinen Vize Albert Gunzer (FPK) sowie Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ). Albert Kreiner, der Leiter der für die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zuständigen Landesabteilung 7 - Wirtschaftsrecht und Infrastruktur, entschuldigte sich.
Das Ergebnis laut Mathiaschitz: "Wir haben einen Plan festgelegt, wann mit dem Bescheid der UVP zu rechnen ist." Der zuständige Landesreferent Rohr dazu: "Der Bescheid wird in der zweiten Mai-Hälfte vorliegen." Damit könnte - im Falle eines positiven Bescheids - der ursprünglich Zeitplan, das Kraftwerk 2015 in Betrieb zu nehmen, eingehalten werden, so die rote Vizebürgermeisterin.
Auch über etwaige Alternativen zum Gasdampfkraftwerk wurde diskutiert. "Dabei war für mich interessant, dass jede andere Lösung für die Klagenfurter Bevölkerung eine massive Preiserhöhung bedeuten würde", sagt Mathiaschitz. Nichtsdestotrotz forderten die Klagenfurter Grünen schon im Vorfeld des runden Tisches, dass die "verpfuschte UVP nicht hingebogen", sondern "ein Plan B erarbeitet" werde.
Gespräch mit Ebenthal
Ein wenig verschnupft war man indes in der Marktgemeinde Ebenthal, deren Vertreter gerne am Gespräch teilgenommen hätten. Dazu meinte Scheider: "Dieses Mal hätte das nichts gebracht, weil wir nur darüber gesprochen haben, wann das Verfahren für das eingereichte Projekt abgeschlossen werden kann." Der Bürgermeister betonte jedoch, um "eine gute Gesprächsbasis mit Ebenthal" bemüht zu sein. Deshalb werde er die Gemeindevertreter kommende Woche zu einem Gespräch einladen.
Scheuch und Martinz waren für eine Stellungnahme nicht erreichbar.



















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